Am Wochenende 13./14. Juni Internationaler Hirschauer Wandertag - Mehrere Touren
Zu Fuß ganz ohne Stress

Lokales
Hirschau
08.06.2015
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Hunderte von Wanderern, Joggern und Walkern geben sich am Wochenende 13./14. Juni in der Kaolinstadt ein Stelldichein: Die Wanderfreunde veranstalten den 45. Internationalen Hirschauer Wandertag unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Hermann Falk. Dieser betont, dass "Wandern Spaß macht, von Stress und Hektik befreit und deshalb in ist".

Start- und Zielgelände ist der städtische Bauhof. Die Streckenwarte Michael Flierl und Manfred Kindzorra haben interessante Strecken ausgewählt. Sie führen vornehmlich in den Südosten Hirschaus und bieten - je nach Wahl - eindrucksvolle Ein- und Ausblicke in die idyllischen Weiher-, Bach- und Waldlandschaften sowie in die für Hirschau typischen Krater des Kaolinabbaugebietes:

Die Fünf-Kilometer-Strecke verläuft nach den Kaolingruben nördlich und östlich am Monte Kaolino entlang, folgt dem Weitzendorfer Bach, am Klettergarten vorbei zum Monte-Parkplatz und über den Geh- und Radweg an der AS 18 zurück zum Ausgangspunkt.

Wer die zehn Kilometer wählt, folgt ab dem Monte Kaolino dem Geopark, an der Ostseite des vorderen Wenzelberges vorbei und über den hinteren Wenzelberg zur Hauptverpflegungsstelle. Diese befindet sich am Aussichtspunkt auf halbem Weg zwischen Weiher und der Fensterbachquelle. Zurück geht es Richtung Weiher und nach Norden, mit großartiger Aussicht auf den Monte Kaolino und die Berglandschaft der nördlichen Oberpfalz, den Wenzelberg westlich hinab, am Klettergarten vorbei, zum Monte-Parkplatz und über den Geh- und Radweg zum Ziel.

Die großen Wanderungen stellen wegen der Höhenunterschiede hohe Anforderungen an die Wanderer. Sie bescheren ihnen aber auch die nachhaltigsten Eindrücke mit einmaliger Aussicht auf den Monte Kaolino und die Stadt. Sie sind zunächst identisch mit der Zehn-Kilometer-Strecke, führen weiter zur Faberschlemm in Schnaittenbach und steigen dann an zur idyllischen Fensterbachquelle. An der dortigen Kontrollstelle zweigt die 15-Kilometer-Tour nach Westen in Richtung Wiedenholz ab, um über den Gipfel des Hinteren Wenzelberges (581 Meter) die Hauptverpflegungsstelle zu erreichen.

Die 20 km-Langstrecke führt von der Fensterbachquelle bergauf nach Osten. Sie erreicht am Rotbühlgipfelkreuz (673 Meter) den höchsten Punkt des Landkreises. Von der sogenannten Arberwiese hat man eine herrliche Aussicht.

Schließlich geht es über den Rotbühlsender und den Hainstetter Wald zurück auf die 15-Kilometer-Schleife Richtung Verpflegungsstelle, dann in Richtung Weiher und gemeinsam mit der 15- und 10-Kilometer-Tour zurück zum Ausgangspunkt. (Im Blickpunkt)
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