Anschluss an die Wasserleitung

Lokales
Hirschau
25.11.2014
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"Die Anlage II des Kleingartenvereins Hirschau verfügt jetzt über eine eigene Wasserversorgung. Deren Attraktivität hat sich dadurch deutlich erhöht", betonte die Vorsitzende Maria Lang.

Bei der Jahreshauptversammlung der Kleingärtner im Rittersaal des Schlosshotels erklärte die Vereinschefin, dass die Gärten in mehreren Arbeitseinsätzen und mit erheblichem finanziellen Aufwand an das öffentliche Leitungsnetz angeschlossen wurden.

Jeder Pächter könne sich gegen eine Gebühr von 75 Euro anschließen lassen. Selbstverständlich stünden zur Bewässerung die vereinseigenen Brunnen weiterhin zur Verfügung. Besonderer Dank gelte Albert Sterk mit seinen Helfern für die Erd- und Installationsarbeiten, so die Vorsitzende.

Lang berichtete von geselligen Aktivitäten. Ziel des Vereinsausflugs im Frühjahr war Rothenburg ob der Tauber. Obligatorisch ist mittlerweile die Teilnahme am Hirschauer Wandertag. Erfolgreich verlief bei schönem Wetter das Sommerfest, bei dem sich zahlreiche Gäste im Garten der Schloss-Brauerei von den Kleingärtnern bewirten ließen. Beim "Wasserfest" wurde die neue Leitung in der Anlage II mit einem Spanferkel und nicht nur Wasser als Getränk gefeiert.

In allen Anlagen seien die üblichen Wartungsarbeiten, wie das Mähen der Wege und der nicht verpachteten Gartenparzellen sowie die Pflege der Pumpenanlagen verrichtet worden, stellte die Vorsitzende fest.

In einem Festakt zeichnete Maria Lang mehrere Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit aus. 20 Jahre gehören Bernhard Ackermann, Peter Fink, Jürgen und Martha Bernhard sowie Uwe Schlosser zu den Kleingärtnern. Für 30-jährige Treue wurden Helene Braun, Hans Hartinger und Manfred Hellbach geehrt, für 35 Jahre Georg Baier und Herrmann Hauk. Bereits seit 45 Jahren ist Annelies Plößl Mitglied des Vereins.

In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Herrmann Falk, dass die Ehrungen die gute Zusammenarbeit im Kleingartenverein belegten. Neu besetzt werden musste der Posten des Gartenwartes in der Anlage II. Nahezu einstimmig betrauten die Kleingärtner Wolfgang David mit dieser Aufgabe.

Als nicht mehr zeitgemäß wurde in der Gartenordnung der Punkt geändert, wonach alle Mitglieder jährlich unentgeltlich zwölf Stunden Allgemeinarbeit zu leisten hätten. "Aus Alters- oder Zeitgründen ist dies nicht immer möglich", betonte die Vorsitzende. Zum Ausgleich beschloss die Versammlung, zusätzlich zur bisherigen Gartenpacht einen Mitgliedsbeitrag von zehn Euro pro Jahr. Damit sollen die entsprechenden Arbeitsleistungen finanziert werden.

2. Vorsitzender Albert Sterk wies darauf hin, dass er den Internetauftritt des Vereins überarbeitet habe. Künftig könnten Bilder und Termine auch auf diesem Wege präsentiert werden.
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