Ansturm auf das Monte-Bad

Betriebsleiter Andreas Gebhardt (links) informierte die CSU-Delegation über den Verlauf der Badesaison 2015. Bild: u
Lokales
Hirschau
28.09.2015
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Der Sommer 2015 bescherte Bayern eine Rekordzahl an Sonnenstunden. Für die Freibäder bedeutete dies eine deutliche Steigerung der Besucherzahlen. Auch das Freizeitzentrum am Monte Kaolino liegt deutlich im Plus.

Für das Freibad wird gegenüber dem Vorjahr bei den Einnahmen ein Plus von rund 30 Prozent erwartet, für den Campingplatz geht es um etwa 10 Prozent nach oben. Eine Woche vor Abschluss der Badesaison begrüßte Betriebsleiter Andreas Gebhardt die Mitglieder der CSU-Stadtratsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Dr. Hans-Jürgen Schönberger und Bürgermeister Hermann Falk. Gebhardt berichtete über einen ausgesprochen guten Saisonverlauf.

Eventuell bis Sonntag

Der Badebetrieb sei reibungslos und vor allem unfallfrei verlaufen. Man sei personell gut aufgestellt und durch die Wasserwacht optimal unterstützt worden. Die Zusammenarbeit mit dem SC Monte Kaolino, dem Betreiber der Sommerrodelbahn, der Minigolf-Anlage und des Hochseilgartens, habe gut geklappt. Sehr positiv bewertete Gebhardt die Wärmeversorgung der Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken durch die Biogasanlage Weiher-Kricklhof. Sie ermögliche es auch, dass die Badesaison erst am Mittwoch, 30. September, endet, bei sehr gutem Wetter sogar erst am Sonntag, 4. Oktober. Darüber hinaus würden die Sanitärgebäude des Campingplatzes, die Betriebsgebäude und Sanitäranlagen des Freibads sowie das Restaurant Piazza del Monte mit Biogas-Wärme beheizt. Durch diese Nutzung spare sich die Freizeitanlage im Vergleich zum Betrieb mit Heizöl pro Jahr rund 30 000 Euro. Auf dem Campingplatz seien die Mobilheime und die Blockhütte besonders nachgefragt gewesen. An der Blockhütte habe man das Verandageländer komplett erneuert, ebenso einige Bodenplatten. Im Freibad hätten sich die großen Sonnensegel bewährt.

Weg wird neu gepflastert

Der CSU-Delegation wurde beim Rundgang deutlich, dass man im Freizeitzentrum noch einiges optimieren kann. Um den Weg von der Campingplatz-Einfahrtsstraße entlang des Wasserspielplatzes bis zum Kiosk für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwägen leichter befahrbar zu machen, wird dieser in zwei Bauabschnitten in Eigenregie angehoben und neu gepflastert. Befürworten würden die CSUler die Überlegung, die Sandfläche vor den östlich gelegenen Umkleidekabinen in eine Rasenfläche umzugestalten. Intensiv erörtert wurden zwei Problembereiche innerhalb des Campingplatzes, die dringend zu lösen wären. Die Campingstraße von Stellplatz 48 in Richtung Osten bedarf dringend eines neuen Belags. Da der Untergrund nicht allzu tragfähig erscheint, sollte an eine Erneuerung gedacht werden. Dabei gelte es den Verlauf der Wasserleitung zu berücksichtigen.

Dringenden Handlungsbedarf sahen Andreas Gebhardt und die CSU-Delegation auch im Bereich der Mobilheime. Dort ist das Gelände sehr abschüssig. Bei Starkregen läuft daher das Wasser über die unterhalb liegende Campingstraße in die unterhalb liegenden von Dauercampern belegten Plätze. Abhilfe könnten der Einbau von Aco-Rinnen, das Anbringen höher gestellter Randleisten und eine Ableitung in den verrohrten Bach in Richtung Osten bringen.
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