Bei den Turnern im TuS läuft's richtig rund. Das zeigte sich bei der
Turner mit breiter Brust

Die TuS-Turner wählten eine neue Spartenleitung (von links): Bürgermeister Hermann Falk, Rebecca Mendl, Katharina Fellner, Frank Neef, Marianne Wild, Bernhard Luber, Anita Ritz, TuS-Vorsitzender Gerhard Fleischmann, Elfriede Gerstmann und Abteilungsleiter Manfred Groher. Bild: fg
Lokales
Hirschau
20.03.2015
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Jahresversammlung der mit 540 Mitgliedern stärksten Abteilung im Verein.

(fg) Über mangelnde Nachfrage kann sich die Turnsparte nicht beklagen. Die Mitglieder sprachen dem Vorstand erneut einstimmig das Vertrauen aus. Für September ist die Teilnahme an der Weltgymnastrada in Helsinki geplant, für Herbst 2016 die nächste Sportgala ins Auge gefasst.

Für alle Altersgruppen

Bürgermeister Hermann Falk stellte das vielseitige Angebot der Abteilung heraus, von dem Bürger aller Altersgruppen profitierten. Der Breitensport sei enorm wichtig - wenn dazu dann auch Erfolge kämen, was wolle man mehr. Falk dankte allen, die organisieren und als Übungsleiter fachliche Qualität einbringen. Sport und Bewegung anzubieten, um fit zu bleiben, sei der Hauptzweck. "Da stehen die Turner im TuS als Top-Anbieter da", dankte TuS-Vorsitzender Gerhard Fleischmann Abteilungsleiter Manfred Groher und seinem Team.

In den Berichten der Übungsleiter zeigte sich, dass mit dem hervorragend besuchten Eltern-Kind-Turnen, den Breitensport-Kindergruppen, dem Leistungsturnen der Jungen und Mädchen sowie den Erwachsenen- und Seniorengruppen jede Altersgruppe mit passgenauen Angeboten abgedeckt ist. Pro Jahr bieten die Übungsleiter 1600 wöchentliche Übungsstunden in der Turnhalle der Schule und im Gymnastikraum des Sportparks an.

Über 500 Teilnehmerinnen werden darüber hinaus jährlich bei 40 Kursen gezählt, davon etwa ein Drittel Nichtmitglieder. Über diese Schiene werden die meisten Neuzugänge gewonnen. Karl Schneider, einer der Übungsleiter der Senioren, brachte es auf den Punkt, als er bilanzierte, dass seine im Schnitt elf Senioren zusammen 840 Jahre alt seien. "Alt werden ist Gottesgunst, jung bleiben ist Lebenskunst", beschrieb er den Sinn, bis ins hohe Alter in Bewegung zu bleiben. 113 Sportabzeichen seien 2014 vergeben worden, berichtete Rudolf Wild.

Qualifiziertes Personal

Abteilungsleiter Manfred Groher nannte die Übungsleiter das Kapital der Abteilung. Keine Gruppe sei sich selbst überlassen, alle Angebote würden von fachlich qualifizierten Personen - zum Teil sogar mit speziellen Qualifikationen - geleitet. Es sei eine Herausforderung, die Mitglieder gezielt zu fordern und zu fördern, so dass auch der Spaß nicht zu kurz komme. Groher dankte Bürgermeister Falk, dass man die Turnhalle nutzen dürfe, sonst wäre höchstens die Hälfte des Stundenangebots möglich. Das zweite Standbein sei der Gymnastikraum im Sportpark. Kassenverwalterin Elfriede Gerstmann zeigte in ihrem Bericht ausgewogene Finanzen auf.
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