Bibelwanderung des Frauenbunds führt zum Teufelsstein
Die Krallen Satans

Unter Führung von Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann (rechts) ging die Bibelwanderung des Katholischen Frauenbundes unter anderem zum Teufelsstein. Bild: u
Lokales
Hirschau
01.08.2015
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Fast gespenstisch inmitten der Landschaft des Kreuzbergs bei Vilseck liegt ein tonnenschwerer Steinriese. Der Teufel habe ihn dort abgelegt, sagt eine uralte Sage. Zu diesem Stein, mit dem der Teufel eigentlich die Vilsecker Pfarrkirche zerstören wollte, führte die Bibelwanderung des Katholischen Frauenbundes.

19 Frauen machten sich mit ihrem geistlichen Beirat, Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann, auf den Weg. Ausgangspunkt war die Kreuzbergkirche. Mesner Christian Weiß zeigte den Frauen die Entstehungsgeschichte des Gotteshauses auf, deren Anfänge bis ins Jahr 1730 zurückreichen. Bergmann erläuterte, passend zur Kreuzbergkirche, die Bedeutung des Kreuzes im Leben der Christen. Am Teufelsstein, dessen Vertiefungen für Eindrücke der satanischen Krallen gehalten werden, ging der Geistliche auf das Böse und den Umgang damit im eigenen Leben ein.

An einigen Marterln und Feldkreuzen vorbei, deren Bedeutung Mesner Weiß erklärte, ging es zum Schlusspunkt der Wanderung, der Dorfkapelle in Oberschalkenbach. Dort wurde die Wanderung mit einem Danklied beendet. Nach so viel Anstrengung hatte sich die Wandergruppe die Brotzeit im Gasthaus Härtl redlich verdient.
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