Dean der Meister aller Klassen

Lokales
Hirschau
27.05.2015
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Seit mehreren Jahren gibt es die Aktion "Zu Fuß zur Schule". Die Grund- und Mittelschule Hirschau beteiligte sich auf Initiative von Lehrerin Hildegard Feyrer daran und setzte das Projekt unter dem Begriff "Schulwegmeister" um - mit großem Erfolg.

Zwei Wochen lang sollten die Mädchen und Buben der Schule möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen (wir berichteten). Unterstützt von Polizei, Stadt Hirschau, Verkehrswacht, Umweltverbänden und Kinderschutzbund, bietet dieses Unternehmen viele Vorteile: Bewegung an der frischen Luft, gut für die Gesundheit, Einsatz für die Umwelt, Entlastung des Verkehrs und auch Einsparung von Kosten für Fahrzeuge der Eltern.

Zum Abschluss wurden die teilnehmenden Kinder geehrt. Von den 202 Schülern waren das 164, also 81 Prozent. Insgesamt legten die Schüler 2835,83 Kilometer zu Fuß oder mit dem Rad zurück. Bürgermeister Hermann Falk gratulierte allen für das vorbildliche Engagement. "Vielleicht unterstützt das Mitmachen der Mädchen und Jungen auch die Verwirklichung von neuen Radwegen im Gebiet der Stadt Hirschau", stellte er in Aussicht. Alle 164 Mädchen und Buben bekamen als Auszeichnung einen Button mit der Aufschrift "Schulwegmeister". Wer jeden Tag mindestens einen Kilometer hin- und zurückgegangen oder -gefahren ist, erhielt einen Hausaufgabengutschein. Höhepunkt der Ehrung war die Übergabe eines Gutscheines an jene Mädchen und Jungen, die insgesamt am meisten Kilometer zurückgelegt haben.

Schulleiter Hans Meindl sprach seine Hochachtung aus, denn sie waren auch bei Regen oder schlechtem Wetter unterwegs. Die Sieger zu Fuß: Johannes Zach (32 Kilometer), Helen Kny (32) und Anna Schreiner (36). Sieger mit dem Rad: Daniel Wagner (50), Sebastian Müller (52), Baris Kizilok (65), Marco Regler (70), Vanessa Ries (70), Fabian Hofmann (90), Denise Guzvanj (90,5) und Stefan Weiß (112). Der Sieger Dean Guzvanj schaffte gar 156 Kilometer.

Hans Meindl betonte, dass mit dem "Schulwegmeister" das Bewusstsein für die Gesundheit der Kinder und die Umwelt in den Mittelpunkt gestellt werden sollten. Diese Aktion sollte keine "Eintagsfliege" sein, sondern zum dauernden Schulweg-Gehen und -Fahren anregen. Lehrerin Regina Rester-Achhammer hatte mit den 5. Klassen einen "Schulwegmeister-Rap" eingeübt, der begeistert von allen mit gesungen und "gestampft" wurde.
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