Der Smiley lacht oder nicht

Je 250 Euro für die Kinder (ads) Groß war die Freude bei den Vertreterinnen der beiden Kindergärten über je 250 Euro für Materialien zur Verkehrserziehung. Sie wurden von der Gebietsverkehrswacht gespendet. Bild: ads
Lokales
Hirschau
20.12.2014
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Finanzspritzen für Kindergärten, Lehrmaterial und Fahrräder für Schulen sowie Aktionen zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer prägten das Jahr der Gebietsverkehrswacht Hirschau-Schnaittenbach. Und eines findet Vorsitzender Hubert Ritz besonders toll: den Smiley am Geschwindigkeitsüberwachungsgerät.

Bei den Neuwahlen wurde die gesamte Vorstandschaft mit Hubert Ritz an der Spitze im Amt bestätigt. Stellvertreter sind Gabi Meindl und Martin Meier, Schatzmeister Siegbert Gmey, Kassenrevisoren Willi Lederer und Erwin Struck.

Mit Vorbildcharakter

Hirschaus Bürgermeister Hermann Falk, der auch in Vertretung des 2. Schnaittenbacher Bürgermeisters Manfred Schlosser sprach, erinnerte an die Bedeutung des Vereins: "Die Gebietsverkehrswacht engagiert sich eindrucksvoll zum Wohl und der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer." Er zollte den Mitgliedern Dank und Anerkennung für ihren Einsatz für die Sicherheit. "Sie leisten ehrenamtlich großartige Arbeit zum Wohle der Menschen mit Vorbildcharakter." Der Vorsitzende der Amberger Kreisverkehrswacht, Gernot Schötz, hob vor allem die partnerschaftliche gute Zusammenarbeit hervor. Vorsitzender Hubert Ritz wies besonders auf die Unterstützung der Schulen und Kindergärten hin. Er ließ wissen, dass in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband bei der FFW Steininglohe/Burgstall und bei der Kolpingsfamilie Hirschau ein Informationsabend abgehalten wurde. Weiter seien nach seinen Aussagen wieder die Schulen bzw. die Eltern in Hirschau und Schnaittenbach mit der Übernahme der Kosten für das Lehrmaterial für die Fahrradprüfung unterstützt worden. Für die Schule in Schnaittenbach seien auch zwei Fahrräder für die Verkehrserziehung angeschafft worden. Für reges Interesse hätte laut Ritz der Stand am Frühjahrsmarkt mit der Möglichkeit zum Reaktionstest gesorgt. An der traditionellen Ehrung der Schülerlotsen im Rathaus in Hirschau hätte man auch dieses Jahr festgehalten. Der Vorsitzende erwähnte auch die ehrenamtliche Arbeit der Elternlotsen, die zum Dank eine Einladung zum Pizzaessen erhalten hätten. Ritz kritisierte, dass die Grube östlich der Wolfgang-Droßbach-Straße bis auf wenige Meter an den neben der Fahrbahn verlaufenden Geh- und Radweg heranreiche. Zur Abgrenzung und Sicherung sei lediglich ein Maschendrahtzaun angebracht.

Steil nach unten

Die Geschwindigkeit liege dort bei 70 km/h begrenzt. In Anbetracht der Tatsache, dass der Grubenrand in diesem Abschnitt steil, fast senkrecht, abfalle, seien laut Ritz die getroffenen Sicherungsmaßnahmen nicht optimal. Er sah hier vonseiten der Straßenbaubehörde und der Firma AKW Handlungsbedarf. Er thematisierte weiter die Bauarbeiten auf dem Radweg Hirschau-Schnaittenbach, der dadurch seit längerem gesperrt sei. Radfahrer müssten laut Ritz auf der Bundesstraße fahren oder auf den Feldweg s ausweichen.

"Beide Möglichkeiten sind aus Sicherheitsgründen unbefriedigend", stellte Hubert Ritz fest. Bürgermeister Falk versprach eine Rückfrage bei der Firma AKW. Hubert Ritz lobte die Stadt Hirschau für den Kauf der Geschwindigkeitsüberwachungsgeräte. Der Autofahrer werde dezent durch einen Smiley darauf aufmerksam gemacht, ob er die erlaubte Geschwindigkeit einhalte.
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