Der Weihnachtsmarkt ist zurück an seinem angestammten Platz.
Zeichen der Solidarität

Musikalisch begleitet durch die Nachwuchsgruppe des Musikzuges eröffneten Bürgermeister Hermann Falk (Mitte rechts) und Günther Siegert (Mitte links) den Hirschauer Weihnachtsmarkt.
Lokales
Hirschau
05.12.2015
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Nach dem Umbau des Marktplatzes bot er mit der neuen Anordnung von Christbaum und Buden den Besuchern ein neues Erlebnis.

(bij) Pünktlich um 14 Uhr eröffneten Bürgermeister Hermann Falk und Günther Siegert, der für die Organisation verantwortlich zeichnete, bei durchaus winterlichen Temperaturen den Weihnachtsmarkt und wünschten allen eine besinnliche Adventszeit. Musikalisch begleitet wurde die Feier von der Nachwuchsgruppe des Musikzugs.

Falk dankte allen mitwirkenden Vereinen, Verbänden und Gewerbetreibenden. Als Zeichen der Solidarität und der Integration wertete er die Teilnahme von jungen Flüchtlingen mit einem Stand. Außerdem sei es gelungen, das bisher schon reichhaltige Angebot weiter zu vergrößern, informierte Günther Siegert. Eine Wunschliste mit weiteren geplanten Neuerungen habe er schon an die Stadt übergeben. Neben einer verbesserten Beleuchtung ständen darauf erneut zusätzliche Holzbuden.

Die Vereine und Gewerbetreibenden boten in ihren Buden ein reichhaltiges Sortiment an, das von weihnachtlichen Geschenk- und Dekoartikeln über Holzspielsachen bis hin zu Handarbeitswaren reichte. Die Besucher wurden zudem bestens versorgt mit Leckereien und Heißgetränken. Ob deftige oder vegetarische Gerichte - für jeden war etwas dabei.

Den gleichen Andrang hätten die Veranstalter gerne auch am zweiten Tag gehabt. Zwar hatte man kurzfristig zusätzlich Pavillons als Schutz aufgestellt, doch der Regen schreckte so manchen ab. Dabei erschienen extra zwei Engel auf dem Weihnachtsmarkt, um die Wunschzettel der Kinder entgegenzunehmen und an das Christkind weiterzuleiten. Mit mehreren Liedern übermittelten die Himmelsboten ihre Botschaft von der nahenden Geburt Christi. Besonders berührend war das Lied "Wir wollen Frieden", bei dem sich Kinder wie Erwachsene an den Händen nahmen und eine Menschenkette bildeten zum Zeichen der Zusammengehörigkeit. Bevor die Engel wieder weiterzogen, verteilten sie kleine Geschenke an die Kinder.

Ein buntes musikalisches Programm mit dem Musikzug, dem Gemischten Chor des Gesangvereins, Manfred Hellbach mit seiner Drehorgel sowie dem Nachwuchsorchester der Musikkapelle Ursensollen sorgte an beiden Tagen für Unterhaltung. Die Krippenausstellung im Rathaus, die Ausstellung der Kaninchenzüchter, die Nacht der offenen Kirche und die Kunstausstellung im Schlosstreff rundeten den Weinachtsmarkt ab.
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