Dichter Rauch drang aus einem Zimmer im Neubau des BRK-Seniorenwohnheims. Die Hirschauer Stützpunktfeuerwehr und drei Ortswehren wurden alarmiert und rückten unverzüglich aus, um eine Brandkatastrophe zu verhindern. Zum Glück handelte es sich dabei nur um eine Übung.
In den Gängen dicker Qualm

Um einen vermissten Bewohner zu retten, wurden Atemschutzträger in das Seniorenheim geschickt. Bild: u
Lokales
Hirschau
13.11.2014
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(u) Ziel war es, den Rettungskräften sowie Bewohnern und Beschäftigten des Heims die Zusammenarbeit im Ernstfall näher bringen. Bei der Ankunft des Löschzugs am Übungsobjekt an der Postgasse wurde der Einsatzleiter bereits von Heimleiterin Astrid Geitner erwartet. Sie schilderte die vom Personal eingeleiteten Maßnahmen und anhand des Einsatzplanes für das Heim die momentane Lage.

Als Brandherd wurde ein Bewohnerzimmer im Obergeschoss ausgemacht. Der Stationsgang war bereits verraucht, ein Bewohner wurde vermisst. Atemschutzgeräteträger rückten zur Menschenrettung in das Gebäude vor. Am Eingang wurde zentral eine Atemschutzsammelstelle aufgebaut. Das Drehleiterfahrzeug ging am rückwärtigen Bereich des Gebäudes in Stellung, um die Brandbekämpfung von außen zu unterstützen. Zeitgleich begannen die Wehren aus Ehenfeld, Massenricht und Krondorf, vom Stadtteich an der Burgstraße aus und von mehreren Hydranten eine Wasserversorgung für die Brandbekämpfung aufzubauen.

Bei der Nachbesprechung zogen Übungsteilnehmer sowie Kreisbrandrat Fredi Weiß und Kreisbrandmeister Martin Schmid eine positive Bilanz. Kommandant Sebastian Jasinsky dankte den Aktiven für ihren Einsatz. "Objekte wie ein Alten- und Pflegeheim stellen die Einsatzkräfte grundsätzlich vor eine nicht unerhebliche Herausforderung." Kritisch sei insbesondere die Zufahrt. Sie werde oft durch parkende Fahrzeuge behindert. Das Ergebnis der Übung zeige klar, dass die Feuerwehr Hirschau mit ihren Ortswehren auch auf große und kritische Einsätze vorbereitet sei.

Bürgermeister Hermann Falk, der die Übung begleitete, dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Er zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Feuerwehr. Im Anschluss lud er die gesamte Mannschaft zu einer Brotzeit ins Feuerwehrhaus ein.
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