Die Altstadtsanierung liegt im Zeitplan. Die nördliche Hauptstraße vom Kaufhaus Monte bis zum Anwesen Zimmermann und der obere Marktplatz sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.
Und wenn's nur provisorisch ist

Lokales
Hirschau
18.11.2014
1
0
(u) Beim sehr gut besuchten CSU-Bürgergespräch im Schlosskeller äußerten sich sowohl Bürgermeister Hermann Falk als auch der Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Jürgen Schönberger zufrieden mit dem Baufortschritt bei den Sanierungsmaßnahmen in der Innenstadt.

Die Fraktion steht der Anregung von Stadtheimatpfleger Sepp Strobl positiv gegenüber, die Sanierung dazu zu nutzen, die zehn ehemaligen Brunnenstandorte in der Innenstadt kenntlich zu machen. Bauverzögerungen gibt es laut CSU beim Ausbau der Kreisstraße AS 18 im Bereich des Friedhofs. Eine der drei Stützen in der dortigen Mauer habe sich als marode erwiesen. Daher habe eine neue Strebe aufgebaut werden müssen. Da die Eingänge zu den Felsenkellern ein Stück zurückgesetzt worden seien, komme es zu einer deutlichen Fahrbahnverbreiterung.

Wetter muss mitspielen

Nicht unerhebliche Probleme hätten die Versorgungsleitungen zum Verstärkeramt bereitet, informierten die Kommunalpolitiker. Man halte aber an dem Bauziel fest, die Straße bis Mitte Dezember zumindest provisorisch für den Verkehr freizugeben. Um dies zu erreichen, müsse aber die Witterung mitspielen. Die neue Auffahrt zum Kellerweg und den Friedhofsparkplatz werde man 2015 in Angriff nehmen und fertigstellen.

Bezüglich der Straßeninstandhaltung unterstrich Bürgermeister Falk, dass Walk- und Josefstraße im Frühjahr eine völlig neue Teerdecke erhalten sollen, sobald sie nicht mehr die Funktion als Umleitungsstraßen erfüllen müssen und in der Josefstraße die Fernwärmeleitungen eingebaut sind. Noch in diesem Herbst werde der Verbindungsweg von der Klaus-Conrad-Straße zur Staatsstraße 2238 neue geteert. In den Bereichen Krondorf, Burgstall und Hölzlmühle seien diese Arbeiten erledigt.

Erfreuliches hatte Falk in Sachen Bauland zu berichten. Im Neubaugebiet Sonnenstraße werde derzeit der Kanal verlegt. Die Erschließung solle im Mai abgeschlossen sein. Für die Bauplätze lägen bereits Bewerbungen vor. Die Vergabe erfolge, sobald die genauen Kosten ermittelt seien. Intensiv beschäftigte man sich mit dem Thema Friedhof. Fraktions-Chef Schönberger erachtete es als geboten, die Abdeckung der Einfriedungsmauer im Bereich hinter der Urnenwand zu erneuern. Der Bürgermeister brachte die Urnenbestattung unter Bäumen ebenso ins Gespräch wie Gemeinschaftsurnen- und Urnensäulenanlagen sowie Rasengräber.

Positiv standen die Anwesenden Schönbergers Vorschlag gegenüber, den Fußweg vom Freizeitzentrum am Monte Kaolino zur Kreisstraße AS 18 zu beleuchten. Auch die von ihm angeregte Aufhübschung des Farbenwalds fand Gefallen. Einige Redner kritisierten, dass auf der Wolfgang-Droßbach-Straße zu schnell gefahren werde. Dies gelte stadtein- wie -auswärts.

Schild gefordert

Moniert wurde zudem die ungenügende Ausschilderung zur Freizeitanlage am Monte Kaolino. Immer wieder biegen Ortsunkundige am südlichen Ende der Kaolingrube oder beim Sportpark von der AS 18 irrtümlich nach links ab. Um dem abzuhelfen, wurde das Verkehrszeichen "Vorgeschriebene Fahrtrichtung - geradeaus" gefordert.

In der Nürnberger- und Klaus-Conrad-Straße bleibe es bei den Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 Stundenkilometer. Sowohl in der Nürnberger Straße als auch im Bereich der Grund- und Mittelschule sollten Tempomessgeräte aufgestellt werden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mittelschule (11032)November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.