Die heilige Elisabeth von Thüringen ist die
Heilige Elisabeth als Vorbild

Für 40 Jahre Treue bekamen Annemarie Streber und Luise Odörfer (von links) die goldene Nadel.
Lokales
Hirschau
04.12.2014
5
0
Schutzpatronin des Katholischen Frauenbunds. Daher ist ihr Namenstag für den Hirschauer Verein alljährlich ein Höhepunkt im Vereinsleben.

(u) Der Festtag wurde mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche und einem weltlichen Akt im Pfarrheim gebührend gefeiert. Bei der Messe nahm der Frauenbund zehn Neumitglieder in die Gemeinschaft auf. Sie erhielten die gesegnete Bundesnadel und das Bundesgebet. Pfarrer Hans-Peter Bergmann erinnerte in seiner Predigt an das vorbildhafte, von christlicher Nächstenliebe geprägte Engagement der heiligen Elisabeth für notleidende und kranke Menschen. Ihre Bereitschaft zum Dienen und Helfen habe bis heute nichts an Strahlkraft verloren.

Voll besetzt war das Pfarrheim, als Vorsitzende Gerlinde Siegert jedem Neumitglied Rose, Frauenbund-Schal und Mitgliedsausweis überreichte. Höhepunkt war die Ehrung langjähriger Mitglieder durch die Bezirksvorsitzende Margarete Hirsch. Sie lobte das ausgezeichnete Vereinsleben. Mit Resi Luber und Betty Schulz zeichnete sie zwei Frauen für 50-jährige Mitgliedschaft mit der goldenen Bundesnadel mit Stein aus. Beide traten schon im Gründungsjahr dem Frauenbund bei, Resi Luber gehörte von 1974 bis 1986 dem Vorstand als Beisitzerin an. Sie konnte Ehrennadel, Kerze und Blumenstrauß persönlich in Empfang nehmen, während Betty Schulz aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte.

Luise Odörfer, Annemarie Streber, Theresia Mader und Lina Wiesnet erhielten für 40-jährige Treue die goldene Bundesnadel, eine Kerze und einen Blumenstock. Die silberne Bundesnadel für 25 Jahre Mitgliedschaft ging an Zenta Bauer. Die langjährige Vorsitzende Veronika Forster wurde für die Betreuung der Frauenbund-Homepage mit Ehrenurkunde und Blumenstock beschenkt.

Gerlinde Siegert warb für die nächsten Veranstaltungen, so das Frauenfrühstück heute bereits um 8 Uhr unmittelbar nach Ende der Rorate-Messe im Pfarrheim. Das Hirschauer Adventssingen organisiert nach dem Tod der Ehrenvorsitzenden Rosa Stoll erstmals Diakon Richard Sellmeyer. Es beginnt am Sonntag, 7. Dezember, um 15.30 Uhr in der Pfarrkirche. Interpreten sind die Jugendschola Herzwärts unter Leitung von Gertrud Siegert und das Bläserensemble Rothenstadt unter Leitung von Hans Sellmeyer. Der Erlös ist wieder für die Caritas-Sozialstation bestimmt. Die Adventfeier ist am Freitag, 12. Dezember, um 19 Uhr im Pfarrheim.

Zum Abschluss luden die Vorstandsmitglieder zu einem kalten Büfett ein. Der Reinerlös des Verkaufs und der Gottesdienstkollekte geht wieder an die Ordensschwester Miriam Holaus, die in Bolivien seit 1971 unter schwierigsten Bedingungen in Krankenhäusern in der Missionsdiözese Nuflo der Chavez arbeitet, wo der verstorbene Hirschauer Bischof Antonio Eduardo Bösl 48 Jahre lang als Missionar wirkte.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.