Die Innenstadt steht ganz im Zeichen des "Lebendigen Adventskalenders". Insgesamt 23 verhüllte Schaufenster, hinter denen sich vorweihnachtliche Motive verbergen, sind zu Adventstürchen umfunktioniert.
Hirschauer gehen fensterln

Für einen ansprechenden musikalischen Rahmen der Eröffnungszeremonie sorgten die "Herzensblecher" aus Gebenbach mit traditionellen Weihnachtsliedern und modernen Rhythmen. Bilder: u (2)
Lokales
Hirschau
05.12.2014
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Sie alle warten darauf, bis zum Tag vor dem Heiligen Abend geöffnet zu werden.

(u) Das erste Türchen befindet sich immer am Ostgiebel des Rathauses. Der Tradition seiner Vorgänger Helmut Rösch und Hans Drexler folgend, übernahm erstmals Bürgermeister Hermann Falk die Aufgabe, das Geheimnis des ersten Fensterls zu lüften. Etwa 70 Besucher trotzten dem eiskalten Wind, der über den Marktplatz fegte. Das Stadtoberhaupt überraschte die Fensterlgänger bei seiner Premiere gleich in zweifacher Hinsicht: Er trug seine Eröffnungsrede in Versform vor und übernahm zudem die Aufgabe, den Prosateil des Abends mit der Geschichte "Engel Fidor rettet Weihnachten" zu gestalten. In seinen "selbst gestrickten Versen" dankte Falk den Verantwortlichen des Gewerbeverbands und des Heimat- und Trachtenvereins für ihr Engagement, allen voran Brunhilde Fehlner. Lob spendete Falk den Verantwortlichen dafür, dass am Ende "der Erlös, ja sell is gwiss für die Elterngruppe Herzkind is". Den "Lebendigen Adventskalender" wertete er als einen Versuch, der Hektik der Vorweihnachtszeit ein Stück Besinnlichkeit entgegenzusetzen und ein Stück staade Zeit Realität werden zu lassen. Die Bläsergruppe aus Gebenbach wartete unter der Regie von Gerhard Böller mit einer Mischung aus traditionellen Weihnachtsliedern und modernen Rhythmen auf.

Nachdem das Geheimnis des Rathausadventfensters gelüftet war, dankte der Gewerbeverbandsvorsitzende Alfred Härtl allen, die dieses Jahr einen Beitrag leisten. Er wies auf die Spendenbox hin, die jeden Abend das Fensterlöffnen begleitet. Ihr Inhalt ist dieses Jahr für die Elterninitiative "Herzkind" bestimmt. Diese Elterngruppe widmet sich der Betreuung und Beratung herzkranker Kinder und ihrer Familien.

Nach Beendigung des offiziellen Teils nutzten die Besucher ausgiebig die Gelegenheit zum Plaudern. Sie stärkten sich an den von Trachtenvereinsmitgliedern betreuten Verpflegungsständen mit Glühwein, Lebkuchen und Bratwürsten.
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