Die Jahre, in denen
Familien erhalten Vergünstigung

Bürgermeister Hermann Falk (Vierter von links) und die CSU-Stadtratsfraktion machten sich vor Ort ein Bild vom Neubaugebiet an der Sonnenstraße. Die Stadt kann dort 27 Parzellen anbieten. Bild: u
Lokales
Hirschau
17.10.2015
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die Stadt Hirschau so gut wie keine Bauplätze anbieten konnte, sind vorbei. Im Neubaugebiet an der Sonnenstraße stehen 27 erschlossene Parzellen zur Verfügung, sieben davon sind bereits vergeben.

(u) Zusammen mit Bürgermeister Hermann Falk machte sich die Stadtratsfraktion auf Initiative ihres Vorsitzenden Hans-Jürgen Schönberger ein Bild von der Situation.

Die ersten Bauherren haben bereits mit dem Errichten ihrer Eigenheime begonnen. Der Ortstermin bestätigte die CSUler in ihrer Auffassung, dass das in leichter Hanglage mit Südausrichtung gelegene Neubaugebiet mit Bauparzellen in der Größe zwischen 500 und 1200 Quadratmetern eine geradezu ideale Lage innerhalb des Stadtgebiets habe. Die Grund- und Mittelschule sowie der Marien-Kindergarten, zu denen eine Fuß- und Radwegverbindung besteht, befinden sich in unmittelbarer Nähe. Überhaupt biete es kurze Wege zur Innenstadt und zu allen Infrastruktureinrichtungen wie Arztpraxen, Apotheken, Geschäften, Kirche und Seniorenheim.

Kein Durchgangsverkehr

Ein weiterer Vorzug sei, dass es im Baugebiet mit seiner Erschließungsstraße und den seitlich nach Norden weisenden Stichstraßen keinen Durchgangsverkehr gebe. Das städtebauliche Konzept garantiere die Belichtung und Besonnung der Grundstücke und Gebäude. Somit seien individuelle Lösungen für energetische Standards möglich. Außerdem sei es möglich, Energie über einen Gasanschluss zu beziehen. Vorhanden sei hier zudem eine schnelle Internetverbindung durch die Speedpipe-Technologie.

Viele Einpendler

Der Grundstückspreis betrage inklusive Erschließung 114 Euro pro Quadratmeter. Für Familien mit Kindern sei der Bauplatzerwerb besonders attraktiv. Die Stadt gewähre für jedes Kind bis zum Alter von 18 Jahren einen Abschlag von 3500 Euro. Maximal betrage die Vergünstigung 10 500 Euro. Schönberger erinnerte daran, dass die Stadt ein attraktiver Arbeitsort ist. Laut Bayerischem Landesamt für Statistik pendelten 1666 Arbeitnehmer nach Hirschau ein. Er äußerte die Hoffnung, dass der eine oder andere auch die Kommune als Wohnort wähle.

Lob erntete die Stadtverwaltung dafür, dass die Bauparzellen nummeriert sind. Dies ermögliche Bauwilligen eine direkte Besichtigung des Wunschbauplatzes und der unmittelbaren Umgebung. Inzwischen habe die Stadt eine Broschüre gestaltet, in der detaillierte Informationen über zulässige Bau- und Dachformen aufgeführt sind. Gelungen sei auch die Darstellung des Baugebietes auf der Homepage der Stadt.
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