"Ehre, wem Ehre gebührt" lautete das Motto, als der Gesangverein 1860 langjährige Mitglieder und aktive Sänger bei einer Veranstaltung im Sportpark auszeichnete.
Chorleiterinnen verlangen viel

Der Gesangverein 1860 zeichnete langjährige und verdiente Mitglieder aus (vorn, von links): Alois Wiesmeth, Chorleiterin Jana Müller und Vorstandssprecher Wolfgang Köper; zweite Reihe (von links): Vorsitzende Renee Ehringer-Hoffmann, Christa Graf und Andreas Stadler; hinten (von links): Max Haberl, Bürgermeister Hermann Falk und Werner Stein. Bild: u
Lokales
Hirschau
15.11.2014
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(u) Vorausgegangen war ein Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt für die verstorbenen Mitglieder. Der gemischte Chor unter Leitung von Jana Müller gestaltete die Messe mit neu einstudierten Spiritual-Gesängen musikalisch.

Mit dem Lied "Wir grüßen Euch alle" eröffnete der gemischte Chor den Abend. Vorstandssprecher Wolfgang Köper dankte den Mitgliedern. Die Aktiven opferten so manche Stunde ihrer Freizeit. Ohne die Beiträge der fördernden Mitglieder wäre es nicht möglich, den Gesangsbetrieb aufrecht zu erhalten.

Urkunde, Nadel, Wein

Nach den Liedern "Weit, weit weg" und "Diese flotte Melodie" nahmen Wolfgang Köper und Vorsitzende Renee Hoffmann-Ehringer die Ehrungen vor. Für zehn Jahre aktives Singen wurde Christa Graf ausgezeichnet. Als Dankeschön gab es einen Blumenstrauß und das Versprechen, dass ihr Nadel und Urkunde beim Ehrenabend in Ensdorf verliehen werden. Stefan und Andrea Bauer, ebenfalls seit zehn Jahren aktiv, konnten nicht teilnehmen.

Mit einer Ehrenurkunde und einer Flasche Wein wurde Werner Stein für 25-jährige Mitgliedschaft belohnt. Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden mit Andreas Stadler, Max Haberl und Alois Wiesmeth gleich drei ehemalige aktive Sänger geehrt. Für sie gab es eine Ehrenurkunde und eine Flasche Wein. Andreas Stadler wirkte acht Jahre aktiv im Chor mit, bevor er förderndes Mitglied wurde. Max Haberl war 16 Jahre lang als aktiver Sänger im Männerchor dabei und Alois Wiesmeth sogar 25 Jahre.

Bürgermeister Hermann Falk und Christian Fink, Schriftführer der Sängergruppe Amberg und Sänger im gemischten Chor, gratulierten den Jubilaren. Der traditionsreiche Gesangverein mit seinem gemischten Chor sei aus dem kulturellen Leben der Stadt nicht wegzudenken, sagte Falk. Erfreulich sei auch die Zusammenarbeit mit dem Ehenfelder Männerchor.

Beim Blick zurück auf das vergangene Jahr dankte Wolfgang Köper allen Sängern für die regelmäßige Teilnahme an den "nicht immer leichten Proben". Dass sich diese Arbeit lohne, habe sich zuletzt bei der "Herbstserenade" gezeigt, die beim Publikum sehr gut angekommen sei.

Anspruchsvolle Proben

Besonderer Dank galt Chorleiterin Jana Müller, die hohe Anforderungen stelle. Alle seien aber immer bemüht, diesen gerecht zu werden, selbst wenn man manchmal "ohne Körperspannung ist und an mangelnder Konzentration leidet". "Mit ihr zu proben und zu singen macht einfach Spaß!", stellte Köper fest. Er dankte auch Saskia Krügelstein, die den Männerchor Ehenfeld, zu dem auch einige Sänger vom Gesangverein 1860 gehören, gleichermaßen "lächelnd wie unnachgiebig" leite.

Als nächste Veranstaltungen kündigte Köper das Singen des gemischten Chors beim Weihnachtsmarkt am Sonntag, 30. November, und beim Lebendigen Adventskalender am Donnerstag, 11. Dezember, an. Der Männerchor singt am Sonntag, 7. Dezember, im BRK-Seniorenheim und anschließend beim Lebendigen Adventskalender. Mit dem Jodler "Hät i di" und der zweiten Strophe des Begrüßungsliedes "Habt Dank für die Stunden" fand der Ehrenabend, zu dem auch ein Essen gehörte, einen würdigen Abschluss.
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