Einst mit Kloster eng verbandelt

Lokales
Hirschau
05.11.2015
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Das ehemalige Zisterzienserkloster Heilsbronn - heute Religionspädagogisches Zentrum der evangelischen Kirche (siehe auch nebenstehenden Bericht) - und die Pfarrei Hirschau unterhielten einst enge, zwei Jahrhunderte dauernde Beziehungen. Werner Schulz fand entsprechende Quellen vor allem in der von Dr. Heribert Batzl herausgegebenen Stadtchronik. Demnach übergaben die dem Kloster sehr zugetanen bayerischen Herzoge und Pfalzgrafen Ruprecht der Ältere und der Jüngere 1346 die Pfarrei Hirschau komplett dem Zisterzienserkloster Heilsbronn. 1352 inkorporierte Papst Clemens VI. von Avignon aus die Pfarrei Hirschau dem Kloster Heilsbronn, das damit das Recht erhielt, diese zu besetzen. Wie später immer wieder, gab es schon mit dem ersten Hirschauer Pfarrer Zeyler Kummer, weil er dem Kloster die schuldigen Abgaben vorenthielt. 1524 eskalierte die Situation, als Herzog Friedrich dem vom Heilsbronner Abt ernannten Hirschauer Pfarrer Neidecker die jährliche Zahlung nach Heilsbronn untersagte. Probleme gab es, als das Kloster in seinen Kirchen die evangelische Kirchenordnung einführte.
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