Es ist auf jeden Fall gut, wenn man einen Schutzengel hat. Der braucht auch gar keine Flügel zu besitzen. Die Mädchen und Buben des Kindergartens und der Krippe St. Wolfgang wissen das ganz genau.
Engel nehmen in den Arm

Um die Aufgaben der Schutzengel darzustellen, versammelten sich die Vorschulkinder bei der Andacht vor einem großen Herzen mit roten Flügeln. Bild: u
Lokales
Hirschau
01.08.2015
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(u) Das Thema Schutzengel stand im Mittelpunkt der Feier, zu der das Erzieherinnenteam mit der Leiterin Uta-Maria Kriegler und der Elternbeirat mit seiner Vorsitzenden Michaela Meier alle Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern zum Abschluss des Kindergartenjahres eingeladen hatten.

Mit großem, gutem Herzen

Zum Auftakt feierten alle gemeinsam mit Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann eine Andacht. Gestaltet wurde sie von allen Kindern des Hauses. Bereits im Vorfeld wurde mit ihnen ausführlich über die Schutzengel und ihre Aufgaben gesprochen. Diese bestünden nicht nur darin, auf die Menschen aufzupassen. "Die Engel machen Mut, zeigen den rechten Weg und nehmen uns auch in den Arm", sagte der Geistliche. Engel müssten jedoch keineswegs Flügel haben. Man könne sie sehen, ohne es zu wissen. Engel seien Menschen mit einem großen und guten Herzen. Sie seien da, wenn man sie brauche, um zu trösten, Mut zu machen oder einen festzuhalten, wenn man unvorsichtig über die Straße laufen wolle.

Die Vorschulkinder hatten einen Dialog mit Pfarrer Bergmann eingeübt. Da weckte Charly mit seinen Erzählungen über die Schule so manche Bedenken bei den künftigen Abc-Schützen. Im Kindergarten gehöre man zu den Großen, in der Schule zu den Kleinen. Dort werde man womöglich ausgelacht, wenn man etwas nicht wisse. Doch, so die Botschaft, in der Schule, sei man nicht alleine. Es gebe auch dort immer Personen, die einem schützend und helfend gleichsam als Engel zur Seite stehen.

Um dies symbolisch darzustellen, versammelten sich die Kinder vor einem großen Herzen mit zwei roten Flügeln. Nach dem kurzen szenischen Spiel trugen die Vorschulkinder ihre Fürbitten vor. Die Krippenkinder sangen das Lied "Wo ich gehe, bist du da". In das Schlusslied "Mögen Engel dich begleiten" stimmten Klein und Groß mit ein.

Interessante Experimente

Dank fleißiger Kuchenbäcker, Helfern am Grill-, Kaffee- und Getränkestand konnten sich alle für den Besuch der Forscher- und Experimentierstationen stärken. Da musste erraten werden, welche Gegenstände schwimmen können oder im Wasser untergehen. Zu bewundern gab es einen Vulkanausbruch, eine Geisterhand, einen Gummibärchentaucher, der nicht nass wird, und einen Seifenblasentisch. An allen Ständen drängten sich Kinder wie Erwachsene, um die Experimente zu bestaunen und möglichst selbst zu testen. Geschulte Experten gaben dabei kompetent Auskunft. Zum Abschluss traf man sich in den jeweiligen Gruppen, um die Vorschulkinder zu verabschieden und ihnen die mit ihren Mappen gefüllten Schultaschen zu überreichen. Auch in den Krippen hieß es für die Großen, für die im September die Kindergartenzeit beginnt, Abschied nehmen.

Dank galt schließlich dem Busunternehmen Herrmann und der Familie Lammel von der Bäckerei Schneider. Die Herrmanns hatten den Kindern die Fahrt nach Leuchtenberg und die Bratwürste spendiert, die Lammels die Semmeln.
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