FAF Hirschau besiegt das neue Schlusslicht TSV Mainz mit 6:2
Nur zu Beginn Probleme

Lokales
Hirschau
01.12.2014
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Mit 6:2 Punkten bei 3453:3358 Kegel holten die Kegler von FAF Hirschau gegen den TSV Schott Mainz den erwarteten Heimsieg in der 2. Bundesliga Nord/Ost. Nachdem der Tabellenletzte Victoria Bamberg sein Heimspiel gewann, sind zur Saisonhalbzeit nun die Mainzer Schlusslicht. Herbstmeister Breitengüßbach behielt die weiße Weste, FAF und Erlangen-Bruck sind die ersten Verfolger mit fünf Punkten Rückstand.

Die Pfälzer stellten ihre beiden Stärksten an den Start, in der Hoffnung, die Hirschauer aus der Ruhe zu bringen - was mit Glück auch gelang. Pavel Sreiber holte gegen Martin Müller nur einen Satz, der Mainzer hatte wenig Mühe, mit 3:1 bei 587:549 zu punkten. Deutlich enger ging es zwei Bahnen weiter zu. Michael Wehner gab zum Auftakt 12 Kegel an Stefan Wenig ab, knöpfte dem Mainzer aber postwendend 15 ab. In einem starken dritten Lauf behielt Wehner mit 154:153 knapp die Oberhand. Der Finaldurchgang musste entscheiden: Stefan Wenig glich im Spiel in die Vollen aus und räumte einen Kegel mehr ab, was ihm doch noch den glücklichen Punkt brachte. Wehner ist derzeit vom Pech verfolgt, zog in den letzten Partien trotz guter Leistungen öfter den Kürzeren.

Bei 0:2 und 39 Miesen war die Hirschauer Mitte gefordert. Dominik Benaburger machte mit 160:142 gegen Marcel Emrath die Startschwierigkeiten der letzten Partien vergessen. In den nächsten beiden Läufen schmolz die Führung bis auf einen Kegel, Benaburger musste den Finaldurchgang gewinnen. Der Hirschauer steigerte sich wieder auf 143, während Emrath mit 114 daneben griff. Benaburger punktete bei ausgeglichenen Sätzen mit 568:538, der Rückstand wurde kleiner. Milan Blecha gab den Auftaktsatz ab, war aber danach klar der Chef auf der Anlage gegen Stephan Gerhardt. Mit 3:1 bei starken 596:561 Kegeln glich Blecha aus, FAF lag 27 Zähler vorne.

Im Finale hieß es für FAF, noch ein Duell zu gewinnen und dann mindesten einen Kegel des Vorsprungs zu retten. So spannend wurde es dann aber doch nicht: Milan Wagner ließ Jürgen Winter keinen Stich, punktete ohne Satzverlust mit 576:544 Kegel. Jan Hautmann arbeitete sich im ersten Lauf dank 160 Holz 20 Gute heraus und holte den zweiten knapp. Als Peter Gerhardt dann 13 Kegel aufholte, hielt Hautmann dagegen. Mit 144:119 machte der Hirschauer den Sack bei starken 582:545 lockerer zu als gedacht. FAF gewann letztlich klar, Mainz war nach starkem Auftakt die Luft ausgegangen.
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