FAF Hirschau dreht und gewinnt Partie in Erlangen-Bruck
Kurioses Finale

Lokales
Hirschau
03.02.2015
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In einem Herzschlagfinale gewann FAF Hirschau das Verfolgerduell in der 2. Bundesliga Nord/Mitte der Sportkegler beim FSV Erlangen-Bruck mit 5,5:2,5. Spielentscheidend waren die letzten Würfe, mit denen die Kaoliner die Partie drehten und dank der beiden Punkte, die das 3447:3450 Endergebnis den Oberpfälzern brachte, glücklich gewannen. Nachdem Spitzenreiter Breitengüßbach in Fürth klar gewann, fällt Erlangen-Bruck im Titelrennen zurück.

Am Start trennten sich Dominik Benaburger und Michael Ilfrich mit 558:558, jeder musste sich mit einem halben Punkt zufrieden geben. Michael Wehner nutzte gegen Kovac dessen Durchhänger mit 126 im Finale und holte den Punkt mit 3:1 bei starken 582:601 noch deutlich.

In der Mitte hatte es Jugendnationalkegler Julian Stepan mit Alexander Kern zu tun. Die ersten beiden Läufe holte Stepan und auch ein kleines Plus. Dann ging es schnell, mit 132:155 machte Stepan im dritten Lauf vorzeitig den Sack zu. Kerns furioses Finale mit 157:127 kostete FAF zwar Gute, der Punkt war Stepan mit 3:1 bei 570:578 sicher. Milan Wagner fing sich zum Auftakt gegen Michal Bucko 21 Miese ein. Das Unentschieden danach brachte ihn nicht heran. Bucko punktete im dritten Lauf mit 154:145 vorzeitig, Wagners knapper Finalerfolg kam zu spät. Bucko hatte gepunktet und die Mittelfranken um einen Kegel in Führung gebracht.

Als Jan Hautmann mit 114 im Finale einen klassischen Fehlstart baute und 27 Miese machte, schienen FAF die Felle davon zu schwimmen, zumal auch Milan Blecha gegen Uwe Dirian auch 20 Kegel einbüßte. Hautmann meldete sich mit 151:146 zurück. Blecha drehte sein Duell postwendend mit 14 ins Plus, FAF war wieder da. Im nächsten Lauf hatte Gumbrecht bei zwei plus das Glück auf seiner Seite. Blecha und Dirian kämpften ebenfalls um jeden Kegel, hier hatte Blecha mit drei Plus das bessere Ende für sich.

Im Finale war erneut Blecha mit einem Kegel hauchdünn vorn, was den Punkt bedeutete. Hautmann konnte die Sätze im Finale mit 150:137 ausgleichen, es blieben elf Miese, der Punkt ging an Gumbrecht. Trotzdem war er der Matchwinner: Seine 13 Guten im Schlusslauf, mit dem entscheidenden Neuner im vorletzten Wurf, brachten FAF die entscheidenden drei Kegel in Front. Die Partie, die lange auf des Messers Schneide stand, kippte in den Kaolinpott.
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