Fast alle Viertklässler aus Hirschau und Ehenfeld bestehen die Radfahrprüfung - Nächste Woche ...
Helm auf, wer in die Pedale tritt

Strahlende Gesichter gab es bei den Viertklässlern der Grundschulen Hirschau und Ehenfeld. Sie haben ihren Radfahrführerschein in der Tasche, vier von ihnen wurden sogar mit einem Ehrenwimpel ausgezeichnet. Nicht nur Rektor Hans Meindl (rechts) sowie die Polizeibeamten Horst Strehl (Vierter von rechts) und Franz Gummermann (Dritter von rechts), auch die Lehrkräfte Josef Schmaußer (Dritter von links), Susanne Kasberger (Vierte von links) und Alois Feyrer (Fünfter von links) sowie der Verkehrswachtvorsitzende
Lokales
Hirschau
24.04.2015
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30 Viertklässler, 23 davon aus der Grundschule Hirschau, 7 aus Ehenfeld, absolvierten ihre Radfahrprüfung. Bis auf zwei Kinder waren alle erfolgreich. Mit sichtlichem Stolz nahmen sie ihren ersten Führerschein in Empfang. Vier Kinder erhielten aus den Händen von Polizeihauptmeister Horst Strehl sogar Ehrenwimpel für ihre besonders guten Leistungen.

Die Mädchen und Jungen traten sehr gut vorbereitet zur Prüfung an. Die theoretischen Grundlagen hatten die Klassenleiter Josef Schmaußer und Alois Feyrer (beide Hirschau) sowie Ingrid Oberndorfer und Susanne Kasberger (Ehenfeld) im Unterricht erarbeitet. Für die praktische Vorbereitung zeichneten die Verkehrserzieher der Polizei, Johann Treiber, Horst Strehl und Harald Heselmann, verantwortlich. Sie übten mit den Viertklässlern das richtige Verhalten im Straßenverkehr im geschützten Verkehrsgarten der Schule.

Verkehrssicheres Fahrrad

Rektor Hans Meindl würdigte den Einsatz von Polizeibeamten und Lehrkräften bei der Vorbereitung der Schüler. Einen wichtigen Beitrag zur Verkehrserziehung leiste die Gebietsverkehrswacht Hirschau-Schnaittenbach mit ihrem Vorsitzenden Hubert Ritz. Sie stelle den Lehrkräften wertvolles Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Außerdem verdanke die Schule der Spendenbereitschaft der Verkehrswacht einige Fahrräder. An die Viertklässler appellierte Meindl, das Erlernte im Straßenverkehr anzuwenden. Selbstverständlich sollte ein verkehrssicheres Fahrrad sein. Eindringlich ermahnte er die Prüflinge, beim Radfahren stets einen Helm aufzusetzen.

In diese Kerbe schlug auch Verkehrswachtvorsitzender Hubert Ritz. Er appellierte an die Kinder, sich im Straßenverkehr immer rücksichtsvoll zu verhalten. Für einen Radfahrer als schwächsten Verkehrsteilnehmer seien Vorsicht und Rücksicht besonders wichtig. Für die Sparkasse Amberg-Sulzbach gratulierten Theresia Göttlinger und Laura Romeis den Viertklässlern zum ersten Führerschein. Als Belohnung hatten sie Speichenreflektoren mitgebracht.

Eine zweite Chance

Polizeihauptmeister Horst Strehl kündigte für kommende Woche von den Polizisten begleitete sogenannte Realfahrten im Straßenverkehr an. Dazu sollten die Kinder möglichst ihre eigenen, allerdings verkehrssicheren Fahrräder mitbringen.

Die sieben Kinder, die am Prüfungstag erkrankt waren, können die Prüfung nachholen. Für die beiden Kinder, die bei der Prüfung keinen Erfolg hatten, gibt es am Dienstag, 28. Juli, in Kümmersbruck eine zweite Chance.
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