Frauenbund überreicht 1000 Euro an Sozialstation
Dem Kind gespendet

Lokales
Hirschau
05.01.2015
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Der Erlös des Hirschauer Adventssingens betrug genau 414,62 Euro. Einstimmig beschloss der Frauenbund-Vorstand, die Summe um 585,38 Euro auf 1 000 Euro aufzustocken. Diesen Betrag überreichte das Führungstrio Roswitha Wendl, Irmgard Sellmeyer und Gerlinde Siegert im Beisein von Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann an Diakon Richard Sellmeyer, den ehrenamtlichen Geschäftsführer der Sozialstation.

Die am 13. Januar vergangenen Jahres verstorbene Ehrenvorsitzende des Katholischen Frauenbundes, Rosa Stoll, hatte die Veranstaltung 1986 ins Leben gerufen und 28 Mal organisiert. Nun hatte Diakon Richard Sellmeyer diese Aufgabe übernommen und dem Adventsingen ein neues Gesicht gegeben. Mit dem von Gertrud Siegert geleiteten Jugendchor Herzwärts und dem Bläserensemble Rothenstadt gestalteten lediglich zwei Gruppen die besinnliche Stunde. Unverändert blieb, dass alle Mitwirkenden unentgeltlich auftraten und dass der Erlös für die Caritas-Sozialstation bestimmt ist. Roswitha Wendl erinnerte daran, dass die Großzügigkeit des Frauenbunds gegenüber der Pflegeeinrichtung nicht von ungefähr komme. Vor 37 Jahren sei sie aus einem Hauskrankenpflegekurs entstanden.

Unter der ursprünglichen Bezeichnung "Zentrale für ambulante Pflegedienste" sei sie von der damaligen Vorsitzenden Betty Bösl ins Leben gerufen und fast drei Jahrzehnte lang geleitet worden. Richard Sellmeyer betonte, dass es eine Reihe von Dienstleistungen in der Sozialstation gebe, für die es keinen Kostenträger gibt. Dazu zählt zum Beispiel die Begleitung von Senioren bei Arztbesuchen oder Einkäufen.
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