Grundschüler lernen richtiges Verhalten im Bus
Schubsen und drängeln verboten

So ist es richtig: Wer diszipliniert in den Bus einsteigt, gefährdet weder sich noch andere Schüler. Die Erst- und Zweitklässler wissen das. Bild: hfz
Lokales
Hirschau
24.11.2014
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Jeder Schulwegunfall ist einer zu viel. Deshalb war an der Grundschule für die Erst- und Zweitklässler das Projekt "Bus-Schule" einen Vormittag lang Unterrichtsschwerpunkt. Die Verkehrserzieher der Polizei, die Oberkommissare Horst Strehl und Johann Treiber, informierten die Schüler der Klassen 1, 1/2 und 2 über das richtige Verhalten im Bus und an der Haltestelle.

Zunächst vermittelten die beiden erfahrenen Verkehrserzieher theoretische Informationen in den Klassenzimmern. Später folgten dann praktische Übungen am und im Schulbus mit Busfahrer Helmut vom Busunternehmen Hermann. Die Polizeibeamten ermahnten die Kinder, an der Haltestelle die Schultaschen geordnet hintereinander im Bushäuschen abzustellen. Spiele am Fahrbahnrand sind sehr gefährlich und verboten. Weitere wichtige Gesichtspunkte sind, sich mit der Schultasche in der Hand ordentlich vor dem Bus anstellen und das Fahrzeug von vorne nach hinten der Reihe nach zu besetzen. Natürlich ist das Anschnallen eine Pflicht. Die Schultaschen gehören zwischen die Beine auf den Boden.

Bremsübungen des Busfahrers demonstrierten, wie nicht richtig verstaute Schultaschen beim Bremsen wie Geschosse nach vorne fliegen. Auch das Schubsen vor dem Bus oder im Inneren kann lebensgefährlich sein. Die Mädchen und Buben waren sichtlich beeindruckt und versprachen, den Anweisungen Folge zu leisten. Rektor Hans Meindl wusste das Engagement der Polizisten, der beteiligten Lehrer und des Busfahrers zu schätzen.
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