Harter Kampf

Milan Blecha war mit 610 Holz bester Hirschauer beim FAF-Sieg gegen Viktoria Fürth. Bild: Ziegler
Lokales
Hirschau
16.02.2015
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Ein 6,5:1,5 klingt deutlich. Doch so klar war der Sieg von FAF Hirschau in der 2. Kegel-Bundesliga gegen Viktoria Fürth bis kurz vor Schluss nicht.

Die abstiegsbedrohten Gäste hielten lange dagegen, erst gegen Ende bekam FAF deutlich Übergewicht und wahrte mit 3549:3481 Kegel die Titelchance. Im Startpaar erwischte Dominik Benaburger mit Sebastian Rüger den besten Akteur der Partie. Der Fürther setzte sich mit 178 zum Auftakt um 33 Kegel ab. Benaburger kämpfte aber trotzdem um jedes Holz - auch wenn er keinen Satz gewann. Der Punkt ging klar an Rüger (645), mit starken 586 Holz schlug sich Benaburger aber mehr als ordentlich. Milan Blecha hielt FAF mit vier gewonnenen Läufen im Spiel. Nach der zweiten Runde war der Punktgewinn bei 41 Holz Vorsprung nahezu perfekt. Der Hirschauer baute die Führung gegen Dominik Gubitz bis auf 60 Holz aus und gewann sicher mit 4:0 und 610:550. FAF lag einen Kegel vorne.

Zwischen Milan Wagner und Jens Maier entwickelte sich ein spannendes Duell. Der Hirschauer setzte sich im ersten Lauf 14 Kegel ab, die Maier sofort auf 11 reduzierte. Als Wagner dann auf 18 plus erhöhte, wurde es zu schwer für den Fürther. Er gewann zwar das Finale mit 13 Holz Vorsprung, den Mannschaftspunkt holte sich aber Wagner mit 594:581.

Ähnlich heiß ging zwischen Julian Stepan und Matthias Schnetz zu. Der Fürther knöpfte Stepan zum Auftakt 11 Kegel ab, der drehte den Spieß mit 160:147 sofort um. Im dritten Lauf erhöhte Stepan die Führung auf 12 Kegel. Doch Schnetz gab nicht auf, holte mit 581:581 noch ein Unentschieden bei 2:2 Sätzen. Stepan half dabei mit zwei Fehlwürfen bei den letzten Würfen etwas nach. Mit mageren 14 Guten ging das FAF-Schlusspaar ins Spiel. Michael Wehner setzte sich sofort 30 Kegel von Thomas Wachtler ab, der im nächsten Lauf 10 wieder aufholte. Im dritten Satz stellte der Hirschauer mit 160:152 den alten Abstand nahezu wieder her. Das Finale gewann Wehner mit 147:139 und holte den vorentscheidenden Punkt mit 3:1 bei starken 601:565 Kegel.

Diese Klarheit tat FAF gut, denn Jan Hautmann brauchte zwei Runden, ehe er Benjamin Wölfing zu fassen bekam. Mit sehr guten 168 im dritten Lauf lag er zwar 16 Kegel im Plus, musste jedoch das Finale gewinnen, um zu punkten. Erst mit dem letzten Wurf entschied sich das Duell. Wölfings Fünf konterte Hautmann mit einer Sieben und gewann den Punkt bei 2:2 Sätzen dank 577:559 Kegel glücklich.
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