Hilfsorganisation Africa Luz betreibt sehr erfolgreich Fabrik - Hirschauer Frauenbund ...
Aus Elefantendung wird Papier

Lokales
Hirschau
08.01.2015
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Seinem Ruf, "Weltmeister im Helfen und Spenden" zu sein, wurde der Katholische Frauenbund einmal mehr gerecht. Nutznießer war die vom Hirschauer Augenarzt Professor Dr. Dieter Dausch geleitete Hilfsorganisation Africa Luz. Bei der Jahresabschlussfeier überreichte das Vorsitzenden-Trio Roswitha Wendl, Irmgard Sellmeyer und Gerlinde Siegert eine 1000-Euro-Spende an Dr. Burglinde Dausch.

Wie Irmgard Sellmeyer erklärte, bekämpfe Africa Luz seit mehr als 15 Jahren in Afrika und Asien Erblindungskrankheiten. Bei mehreren Hilfseinsätzen hätten Dausch und sein Helferteam Hunderte von Mittellosen durch kostenlose Augenoperationen vor dem Verlust des Augenlichtes bewahrt oder zu dessen Wiedergewinn verholfen. 2008 habe die Organisation im nepalesischen Dorf Bajauli im Royal-Chitwan-National-Park das Kinderhaus Dr. Dausch erbaut. Dort können Dorfkinder die Schule besuchen und Mädchen das Schneiderinnen-Handwerk erlernen. 2014 habe ein von Africa Luz finanziertes Ambulatorium eingeweiht werden können.

Dr. Burglinde Dausch erinnerte daran, dass dies nicht die erste Finanzspritze sei, die man vom Frauenbund erhalte. Erfreut konnte sie berichten, dass in dem Ambulatorium in der Zwischenzeit ein nepalesischer Augenarzt und eine Schweizer Hautärztin tätig sind und kostenlos Sprechstunden abhalten. Ein Erfolgsmodell sei auch die auf dem gleichen Grundstück untergebrachte Elefantendungfabrik, in der Papier produziert werde. Diese biete acht Arbeitsplätze.
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