Hirschauer Förderkreis Altenhilfe wählt bei Hauptversammlung Werner Schulz erneut zum ...
Mit 30 noch lange nicht in der Midlife-Crisis

Werner Schulz (rechts) steht für weitere drei Jahre an der Spitze des von ihm initiierten und 1984 gegründeten Förderkreises Altenhilfe. Im Vorstand unterstützen ihn (von links): Stadträtin Bärbel Birner (Beisitzerin), Reinhold Birner (Schatzmeister), Seniorenheimleiterin Astrid Geitner, Heidi Flierl, Hildegard Kohl (stellvertretende Vorsitzende) und Peter Leitsoni (3. Bürgermeister). Bild: u
Lokales
Hirschau
23.06.2015
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Der Förderkreis Altenhilfe versteht sich auch gut 30 Jahre nach seiner Gründung als Anwalt der Hirschauer Senioren. Diesen Anspruch unterstrich Vorsitzender Werner Schulz bei der Jahreshauptversammlung im BRK-Seniorenheim. Bei den Neuwahlen wurde er einstimmig im Amt bestätigt, ebenso wie die Stellvertreter Klaus Conrad und Hildegard Kohl, Schatzmeister Reinhold Birner und Schriftführer Ernst Mangelberger.

Zu Beginn der Veranstaltung gedachten die Mitglieder unter anderem dem verstorbenen Altbürgermeister Willi Bösl, der den Förderkreis 21 Jahre lang als Vorsitzender geführt hat. Er habe mit dieser Initiative "eine weitsichtige Seniorenpolitik betrieben", verwies Schulz auf den einstigen Ankauf des Kick-Anwesens in der Postgasse.

Wichtige Impulsgeber

Damit sei die Voraussetzung dafür geschaffen worden, dass 1988 mit dem Bau eines "maximal 20 pflegegerechte Altenheimplätze" umfassenden Komplexes in Anbindung an das damalige Stiftungskrankenhaus begonnen werden konnte. Vehement habe sich Bösl später für die Umwandlung des Krankenhauses in ein Senioren- und Pflegeheim engagiert, ebenso für die Verpachtung an das BRK. Rosa Stoll, der gleichfalls gedacht wurde, habe zehn Jahre lang ehrenamtlich als Heimsprecherin fungiert. Herausragend sei ihr Engagement für die Caritas-Sozialstation gewesen. Sie habe Rosa Stoll zehn Einsatzautos zu verdanken. Die Berichte von Schulz und Schatzmeister Reinhold Birner dokumentierten, dass der Förderkreis nach Kräften die Wünsche der Heimleitung stets finanziell unterstützt habe. Seit 1999 trägt das Heim nach einem Beschluss des Stadtrates den Namen der Hl. Barbara. Der Förderkreis habe damals die Namensgebung angeregt. Seitdem statten die Vorstände am Barbaratag den Heimbewohnern und dem Pflegepersonal einen Besuch ab.

Großzügiger Spender

Selbstverständlich komme man nie mit leeren Händen. In den letzten Jahren habe man die Kosten für eine Sitzbank, für eine Filmleinwand und für wetterfeste Liegestühle übernommen sowie eine Geldspende in Höhe von 1 300 Euro zur dekorativen Ausgestaltung der Heimräume überreicht. Für das Personal habe man jedes Mal 60 Pfund Kaffee im Gepäck gehabt. Alles zusammen habe rund 4 000 Euro gekostet. Insgesamt habe der Förderkreis in seiner 30-jährigen Geschichte - nicht zuletzt durch die großzügige Unterstützung des stellvertretenden Vorsitzenden Klaus Conrad - rund 400 000 Euro für den Bau und die Ausstattung des Heimes aufgebracht. (Im Blickpunkt)
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