Hirschauer Stadtrat stimmt über die drei Preisträger ab
Brunnen "Lalehaus" macht das Rennen

Lokales
Hirschau
08.12.2014
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Zur Realisierung eines Stadtbrunnens hatte sich die Stadt Hirschau für einen künstlerischen Wettbewerb entschieden. Über die Entwürfe der drei Preisträger wurde bei der Stadtratssitzung abgestimmt. SPD-Fraktionssprecher Josef Birner war dagegen, dass nur über die drei Preisträger abgestimmt werde. Bürgermeister Hermann Falk verteidigte diese Vorgehensweise. Würden weitere Modelle des Wettbewerbs dazugenommen, würde man Fördergelder verlieren.

Bis auf Stefan Bauer stimmte die SPD gegen diese Vorgehensweise. Um schließlich den Brunnen zu ermitteln, der realisiert werden soll, hatte die Verwaltung ein Abstimmungsprozedere vorbereitet. Zunächst hatte jeder Stadtrat zwei Stimmen, die er auf die drei Vorschläge verteilen musste. Er konnte zwei Brunnen jeweils eine Stimme geben oder aber einem Favoriten gleich drei. Dieser Wahlgang brachte das Ergebnis, dass der dritte Platz, der Brunnen "Stadttor", bei der zweiten Abstimmung nicht mehr berücksichtigt wurde. Bei der Entscheidung zwischen den zwei verbliebenen Modellen kam der "Monte Hirschauschau Brunnen" auf sieben Stimmen. Somit war klar, dass dieses Objekt keine Mehrheit bekommen würde. Elf Stimmen erhielt schließlich der "Lalehaus Brunnen".

Das Gremium genehmigte den Bauantrag von Franziska Wittmann und Stefan Stadler (Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage). Ein weiteres Thema war die Änderungssatzung zur Friedhofssatzung. Josef Birner bezeichnete es als bürgerfreundlich, wenn die Ruhefristen verkürzt werden. Ähnlich sah es Günther Schuster, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler. "Wir sollten aber auch mit den Bestattungsformen vorankommen", mahnte er.

Der Stadtrat genehmigte die Jahresrechnungen 2012, sowohl die der Stadt Hirschau als auch die der Forster-Dorfner'schen Spital- und Krankenhausstiftung, Tobias Meindl von den Freien Wählern erkundigte sich, ob Privatleute das Josefshaus für Veranstaltungen mieten könnten. Bürgermeister Hermann Falk erklärte, dass dafür die Verwaltung gerade eine entsprechende Pachtvereinbarung ausarbeite.
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