Im SOS-Kinderdorf besichtigt, was aus der Spende geworden ist

Im SOS-Kinderdorf besichtigt, was aus der Spende geworden ist (u) Anfang des Jahres hatte das Frauenbund-Vorsitzendentrio Roswitha Wendl, Irmgard Sellmeyer und Gerlinde Siegert an den Leiter des SOS-Kinderdorfes Oberpfalz, Alfred Schuster (hinten Mitte), einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro überreicht. Das Geld sollte für die Einrichtung eines Kinderzimmers in einem damals noch im Bau befindlichen neuen Familienhaus verwendet werden. Nun konnten die Frauenbundmitglieder sehen, was aus der Spende ge
Lokales
Hirschau
13.10.2014
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Anfang des Jahres hatte das Frauenbund-Vorsitzendentrio Roswitha Wendl, Irmgard Sellmeyer und Gerlinde Siegert an den Leiter des SOS-Kinderdorfes Oberpfalz, Alfred Schuster (hinten Mitte), einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro überreicht. Das Geld sollte für die Einrichtung eines Kinderzimmers in einem damals noch im Bau befindlichen neuen Familienhaus verwendet werden. Nun konnten die Frauenbundmitglieder sehen, was aus der Spende geworden ist, denn sie besuchten die Einrichtung in Immenreuth. Das Interesse der Frauen an der Besichtigungsfahrt war riesengroß, der Bus war voll besetzt. Vor einer Führung wartete Alfred Schuster mit interessanten Informationen zur Geschichte und den Zielen der SOS-Kinderdörfer sowie zur aktuellen Situation in Immenreuth auf. Im Jahr 1949 habe der Österreicher Hermann Gmeiner den Verein SOS-Kinderdorf gegründet. Der Verein mache sich seitdem für die Bedürfnisse, Anliegen und Rechte von Mädchen und Buben stark. Im Mittelpunkt stünden alleingelassene oder vernachlässigte Kinder und Jugendliche. Der Verein SOS-Kinderdorf finanziere derzeit weltweit in 42 Ländern 126 Einrichtungen. Seit seiner Gründung 1963 sei das SOS-Kinderdorf Immenreuth für über 400 Kinder Heimat und Zuhause geworden. Heute sei das SOS-Kinderdorf Oberpfalz ein Verbund von ambulanten, teilstationären und stationären Jugendhilfeangeboten. Es gebe zehn Kinderdorffamilien mit jeweils fünf Plätzen, drei Wohngruppen und zwei heilpädagogischen Tagesgruppen. Schuster schilderte das Leben im Kinderdorf. Beim Rundgang konnten die Frauenbündlerinnen auch das neueste Kinderdorfhaus sehen, in dem die 1000-Euro-Spende für die Einrichtung eines Kinderzimmers verwendet wurde. Gestärkt mit vielen Eindrücken rundete auf der Heimfahrt eine Einkehr im Gasthaus Busch in Kötzersdorf den interessanten Ausflug ab. Bild: u
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