In die Herzen eingewurzelt

Zweieinhalb Jahre wirkte Sonja Finsterer als Gemeindereferentin in Hirschau und Ehenfeld. Am vergangenen Wochenende wurde sie verabschiedet. Von links Diakon Richard Sellmeyer, Pfarrgemeinderatssprecherin Michaela Fellner (Mariä Himmelfahrt Hirschau), Ehemann Johannes Finsterer, Sonja Finsterer, Kirchenpfleger Roland Fritsch und Pfarrgemeinderatssprecherin Anita Falk (St. Michael Ehenfeld). Bild: u
Lokales
Hirschau
10.03.2015
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Zweieinhalb Jahre sind keine allzu lange Zeit. Sonja Finsterer reichten sie, sich "in die Herzen der Hirschauer Katholiken einzuwurzeln", wie es die Sprecherin des Pfarrgemeinderats, Michaela Fellner, ausdrückte.

Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann begrüßte die Gemeindereferentin am 22. September 2012 in der Stadtpfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt. Jetzt geht sie in den Mutterschutz. Beim Abschiedsgottesdienst fand der Geistliche Dankesworte für die Arbeit, die sie auch in der Pfarrei Ehenfeld leistete.

Sonja Finsterer habe sich bei der Vorbereitung auf die Erstkommunion und Firmung ebenso engagiert wie bei der Gestaltung von Wortgottesdiensten für Schüler oder bei der Betreuung der Ministranten. Ein Einsatzgebiet war auch das BRK-Seniorenheim.

Pfarrgemeinderatssprecherin Michaela Fellner erlebte Sonja Finsterer "vom ersten Tag an voller Tatendrang". Sie habe sich schnell eingearbeitet. "Jemand, der aus dem Glasdorf Arnbruck im tiefen Bayerischen Wald stammt, passt gut nach Hirschau", sei die vorherrschende Meinung gewesen.

Neben einem klaren Bekenntnis zu den eigenen Wurzeln und zum eigenen Dialekt habe Sonja Finsterer ein stilles, gesundes Selbstbewusstsein gezeigt. Ihre Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen habe sie transparent, glitzernd und farbig gestaltet, wie es das Glas in ihrer Heimat ist. Die Arbeit des Pfarrgemeinderats und seiner Sachausschüsse habe sie mit Impulsen bereichert.

Dass sich die Gemeindereferentin in der Pfarrei wohl gefühlt hat, machte sie in ihren Abschiedsworten nachdrücklich klar. Nach der Messfeier bot ein Stehempfang im Pfarrheim die Gelegenheit zu persönlichen Abschiedsworten. Raphael Eckert am Klavier verlieh der Stunde mit dem Präludium von Johann Sebastian Bach, Hans Zimmers Titelmusik zu "Fluch der Karibik" und Yann Tiersens Titelmusik "Die fabelhafte Welt der Amélie" eine besondere Note.
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