Kameradschaftsgeist und Zusammenhalt werden groß geschrieben beim Musikzug. Dies gilt ganz besonders für den Nachwuchs. Beides wurde gründlich gepflegt beim viertägigen, vom Jugendvorstand um Katharina Stein und Maximilian Gebhardt organisierten Zeltlager in der Nähe von Kricklhof.
Ein Batterie-Lagerfeuer

Die Gebenbacher Blasmusik mit ihrem nächtlichen Überfall und der ehemalige Jugendvorstand des NBMB-Kreisverbandes rissen die Musikzug-Lagerleute aus dem Schlaf. Sie tauchten, mit Leuchtstäben umhangen, nachts im Lager auf. Bild: u
Lokales
Hirschau
28.08.2015
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(u) Für die 25 junge Musiker wurden es ereignisreiche Tage und vor allem auch Nächte. Tagsüber machten die heißen Temperaturen den Campern ganz schön zu schaffen. Da war es nur gut, dass man im unmittelbar angrenzenden Weiher Abkühlung finden konnte.

Die Hitze sorgte allerdings für ein Problem: Wegen der hohen Waldbrandgefahr untersagten sowohl Forstamt als auch Feuerwehr das Anzünden eines Lagerfeuers. Ein Zeltlager ohne diesen Mittelpunkt - das geht gar nicht. Daher wurde kurzerhand ein Scheinwerfer entsprechend dekoriert und mit Batterie betrieben als Ersatzlagerfeuer eingesetzt.

Um dieses scharte man sich besonders lange beim geselligen Besucherabend. Vorsitzender Maximilian Stein machte seiner jungen Truppe die Aufwartung und zapfte zusammen mit Katharina Stein und Maximilian Gebhardt ein Fass Bier an. Gestiftet hatte es der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbunds (NBMB), Werner Stein. Dass den Lagerleuten so manche Mütze Schlaf geraubt wurde, dafür sorgten die Gebenbacher Blasmusik mit ihrem nächtlichen Überfall und der ehemalige Jugendvorstand des NBMB-Kreisverbandes. Sie tauchten nachts, mit Leuchtstäben umhangen, verkleidet im Lager auf. Beim samstäglichen Abschlussabend brachte ein Regenschauer dann doch noch Abkühlung.
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