Kare Schuh stemmt ihn im Schlossskeller zehn Minuten und 17 Sekunden lang
Neuer Rekord am Maßkrug

Bürgermeister Hermann Falk schlüpfte in eine rote Schürze, als er das erste Fass anzapfte. Den Krug hob er zusammen mit Braumeister Franz Dorfner und dessen Frau Johanna Erras-Dorfner.
Lokales
Hirschau
03.03.2015
29
0
Was den Münchnern die Mutter Bavaria, das ist den Hirschauern der Schlossgeist. Er hatte seinen Auftritt beim Bockbierfest im Schlosskeller. Landrat Richard Reisinger ließ sich das Spektakel nicht entgehen.

Braumeister Franz Dorfner stellte den Freunden des Bockbiers die Spezialität aus dem Sudkessel mit einem Alkoholgehalt von 7,5 Prozent vor. Er dankte 3. Bürgermeister Alfred Härtl für die Mithilfe beim Aufbau und für die Regie beim Maßkrugstemmen.

Ruck, zuck brachten Heinz Dirnhofer aus Kienlohe mit der Steirischen und Martin Seidl aus Amberg mit der Gitarre Stimmung in den Saal. Bürgermeister Hermann Falk zapfte das erste Fass an.

Fürs Maßhalten am Krug mobilisierte Franz Dorfner Damen und Herren. Für die drei Besten beider Geschlechter warteten Gutscheine von der Brauerei Dorfner und dem Schlosshotel. Aber zuerst mussten etwa 1,6 Kilogramm mit dem ausgestreckten Arm hochgehoben werden. Minuten, in denen der Deltamuskel reagiert.

Besonders die Lokalmatadorinnen ließen sich von Schiedsrichter Alfred Härtl anfeuern, um durchzuhalten. Knapp über vier Minuten schaffte es Sonja Gebhardt. Kurz vor ihr stellte Maria Scheffmann den Krug ab, fast zeitgleich mit Brigitte Hanft. Die Herren kämpften sich mit sämtlichen Verrenkungen über zehn Minuten hinaus. Als Erster ließ sich nach 10:17 Minuten Kare Schuh feiern. Knapp davor sanken die Arme des Zweitplatzierten Beppo Schuller und des Dritten Joachim Winkler. Die Siegerzeit war ein absoluter Rekord.

Zur fortgeschrittenen Stunde erschien den Gästen eine weiße Gestalt und stellte sich vor: "Mein Name ist Geist. Schlossgeist, nicht Flaschengeist. Wohnhaft in der alten Mälzerei zu Hirschau beim Dorfner. Von Beruf bin ich Gespenst mit der Lizenz zum Spuken, und mei' Hobby is' Leit derblecken."

Das tat Martin Winkler, der satirischen Spott nicht nur über die Leute im Rathaus ausgoss, sondern über jeden, der in irgendeiner Weise mit Politik zu tun hat (siehe Kasten).
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.