Katholischer Frauenbund Hirschau stiftet viel Geld für soziale Projekte
Sozial überaus engagiert

Die Mitgliederzahlen und Vereinsaktivitäten können sich sehen lassen. Der Frauenbund hat 261 Vereinsangehörige, die im Jahreslauf zu 44 Veranstaltungen eingeladen wurden. An diesen nahmen insgesamt 1773 Personen teil.
Lokales
Hirschau
27.01.2015
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Der Katholische Frauenbund zählt zu den ganz großen Aktivposten unter den Hirschauer Vereinen. Vorbildhaft ist vor allem das soziale Engagement. Der von Schatzmeisterin Rosmarie Staudigl bei der Jahreshauptversammlung vorgelegte Kassenbericht wies für 2014 Spenden in Höhe von 6450 Euro für soziale Projekte und gemeinnützige Organisationen aus.

Imposante Zahlen

Empfänger waren die Caritas-Sozialstation, die Hilfsorganisation Africa Luz Deutschland, die Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder und das Thomas-Wiser-Haus (jeweils 1000 Euro), Missionsschwester Miriam, die Amberger Tafel, die Aktion Solibrot (jeweils 500 Euro), das BRK-Seniorenheim (300 Euro) und der Zwergerl-Treff (150 Euro). Mit weiteren 500 Euro beteiligte man sich an der Ausstattung des Pfarrheims mit neuen Vorhängen.

Vorsitzende Roswitha Wendl wartete mit imposanten Fakten auf: "Die Mitgliederzahlen und Vereinsaktivitäten können sich sehen lassen. Der Frauenbund hat 261 Vereinsangehörige, die im Jahreslauf zu 44 Veranstaltungen eingeladen wurden. An diesen nahmen insgesamt 1773 Personen teil."

Vielfältig aktiv

Dass man sich beim Frauenbund seiner Rolle als katholischer Verein bewusst ist, bewies der von Irmgard Sellmeyer und Gerlinde Siegert präsentierte, bebilderte Jahresrückblick. Die Teilnahme am religiösen und kirchlichen Leben genoss auch im vergangenen Jahr einen herausragenden Stellenwert.

Davon zeugten die Beteiligung am Weltgebetstag der Frauen und an einem Einkehrtag in Johannisthal, die Bibelwanderung, der Lichter-Kreuzweg, die Maiandacht in Krickelsdorf, eine Erntedankfeier, der Gottesdienst zum Elisabeth-Tag, die Teilnahme an den Wallfahrten zu Maus- und Annaberg und an den Gottesdiensten zum Volkstrauertag, zur Kirchweih und zu Fronleichnam. Auch beim Pfarrfest war man aktiv dabei.

Der Gesundheit und Fitness dienten die beiden Yoga- und Aqua-Jogging-Kursreihen, der meditative Tanzabend mit der Bezirksvorsitzenden Margarete Hirsch und die Fahrten zur Lohengrin-Therme in Bayreuth.

Hohen Informationswert hatten der Vortragsabend mit Heimatpfleger Sepp Strobl zum Thema "Hirschauer Fasching in den 50er-Jahren", die Besichtigung der Firma Globus in Schwandorf und des SOS-Kinderdorfes in Immenreuth sowie die Kräuterwanderung mit Edith Niebler und der Tagesausflug nach Rain am Lech und ins Kloster Rohr.

Viel Freizeit geopfert

Zum Programmangebot gehörten eine Fülle von Bastelabenden, Kochkurs und Kochvorführung oder eine Modenschau. Geselligkeit wurde groß geschrieben beim Weiberfasching, bei den Frauenfrühstücken, beim Frauenbundfest sowie der Elisabethen- und Adventsfeier.

Ein herausragendes Ereignis war das erstmals von Diakon Richard Sellmeyer organisierte Hirschauer Adventsingen. Das Pfarrheim war Schauplatz der Bezirksbildungskonferenz mit der Diözesanvorsitzenden Karin Schlecht. Dabei wurde Roswitha Wendl als Nachfolgerin von Maria Ernst zur stellvertretenden Bezirksvorsitzenden gewählt.

Viel Freizeit hatten die Mitglieder für soziale Aktionen geopfert, zum Beispiel beim Basteln und dem Verkauf von Palmbuschen und beim Dienst an den Verkaufsständen beim Frühjahrs-, Herbst- und Weihnachtsmarkt.

Dank an die Kunden

Der Bericht von Schatzmeisterin Rosmarie Staudigl zeigte, dass die erarbeiteten Gelder durchwegs für soziale Zwecke gespendet wurden. Der Dank des Vorsitzenden-Trios galt sowohl denen, die für die Organisation der einzelnen Veranstaltungen verantwortlich zeichneten, als auch den fleißigen Helferinnen, den Besuchern und Kunden.
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