Kegler von FAF Hirschau verlieren in Schweinfurt
Glatter Fehlstart

Lokales
Hirschau
20.11.2014
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Zwei verpatzte Auftaktbahnen gaben in der 2. Kegel-Bundesliga Nord Mitte den Ausschlag zuungunsten von FAF Hirschau. Die Kegler von ESV Schweinfurt nutzten ihren Heimvorteil zum 5:3-Erfolg (3455:3404). FAF rutschte damit vorerst ins Mittelfeld ab.

Hubert übermächtig

Im Startpaar hatte es Manuel Donhauser mit dem übermächtigen Holger Hubert zu tun. Donhauser wehrte sich im ersten Lauf mit 146 gegen die 153 Holz Huberts beachtlich. Dessen 164, 161 und super 170 danach waren aber zu viel. Hubert punktete ohne Satzverlust mit 648:530 klar. Michael Wehner kam mit der Auftaktbahn nicht zurecht, handelte sich gegen Andreas Ruhl 36 Miese ein. Auch der nächste Lauf ging knapp an Ruhl. 40 Holz Rückstand waren von Wehner in der zweiten Hälfte nicht mehr aufzuholen. Er gewann zwar beide Sätze, 24 Plus verschafften Ruhl den Punkt. 142 Miese lasteten auf der Hirschauer Mitte.

Jan Hautmann und Markus Krug trennten sich zum Auftakt unentschieden, dann holte Hautmann mit 144 und 148 zwei Läufe und vorzeitig den ersten Hirschauer Punkt. Der letzte Lauf ging an Krug, dessen Endspurt zu spät kam. Hautmann punktete und holte mit 564 Kegel 22 auf. Partner Milan Blecha startete mit 167 und 26 Guten. Im nächsten Lauf schmolz die Schweinfurter Führung um weitere 20 Kegel. Dann knöpfte Manuel Büttner Blecha mit 157 sieben Kegel ab. Das Finale ging wie der Punkt an Blecha. Es stand 2:2, der Hirschauer Rückstand betrug noch 68 Holz.

Moral stimmt

Als sich Dominik Benaburger zum Auftakt der Schlussleute 33 Miese einhandelte und auch Milan Wagner seinen Lauf hauchdünn abgab, schwammen FAF die Felle davon. Benaburger zeigte sich im nächsten Lauf deutlich verbessert, der Lauf ging mit 156:138 jedoch erneut an Christoph Parente. Es sprach für Benaburgers Moral, dass er in der Lage war, die beiden weiteren Durchgänge mit 148 und herausragenden 174 zu gewinnen. Von den 51 Holz Rückstand der ersten Halbzeit blieben 17 stehen, der Punkt ging damit an die Unterfranken.

Da half es nichts mehr, dass Wagner in der zweiten Hälfte gegen Roland Peter das Kommando übernahm und mit 34 Guten punktete. 51 Miese verblieben FAF, die gaben bei jeweils drei gewonnenen Duellen den Ausschlag zugunsten der Gastgeber.
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