Keine Not für die Nothelfer

Lokales
Hirschau
30.01.2015
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Nein, die 14 Nothelfer müssen nicht ran: Dafür war sich der Bauausschuss der Stadt Hirschau viel zu einig in der Frage, ob der abschüssige Aufgang zur gleichnamigen Wallfahrtskirche an der Ehenfelder Straße ein Schutzgeländer für Fußgänger braucht.

Die Antwort lautete "Ja", auch wenn das Gremium bei seiner jüngsten Sitzung vor Ort noch einmal einen Blick auf die Situation warf. Am Schluss stand fest: An höchster Stelle der Friedhofsmauer bis zum Ende der bereits sanierten, unterhalb liegenden Kellereingänge wird ein Geländer angebracht. In der Weiterführung stand lediglich zur Diskussion, ob es mit drei oder zwei Holmen oder nur einem Handlauf gebaut werden soll.

Das soll nun mit dem Gemeindeunfallversicherungsverband noch abgeklärt werden. Prinzipiell sprach sich der Ausschuss dafür aus, wenig Stahl zu verwenden, um den Bereich so "filigran wie möglich" zu gestalten. Auf jeden Fall soll das Geländer bis zum Fuß des Berges reichen, um das Gehen auf dem recht steilen Weg zu erleichtern.

Was die Anbindung des Kellerwegs betrifft, ging es um die Frage, ob neben dem behindertengerechten fußläufigen Weg vom Parkplatz zum Friedhof auch noch eine Treppe sinnvoll ist. Der Ausschuss legte fest, nur den Weg zu bauen und die Stufen lediglich bis zur Kapelle zu errichten.

So spare man Kosten, und doppelte Strecken seien nicht notwendig, lautete die Mehrheitsansicht. Auch dass eine Treppe im Winter eher schwer und arbeitsintensiv freizuhalten ist, war ein Argument. Im örtlich gesehen engen Zusammenhang befasste sich das Gremium ferner mit der Sanierung der ebenfalls an der Ehenfelder Straße gelegenen Felsenkellerportale.

Sie sind denkmalgeschützt, weshalb für die Arbeiten hier Material verwendet werden soll, das bei der Altstadtsanierung ausgebaut wurde und im Bauhof lagert. Die Keller befinden sich im Eigentum der Stadt; auf einigen liegen nach Auskunft von Bürgermeister Hermann Falk jedoch noch einseitige Rechte von Privatleuten, die jederzeit aufgekündigt werden könnten.

"In Abstimmung mit der Naturschutzbehörde und der unteren Denkmalbehörde soll die Planung und Ausführung erörtert werden", teilte das Stadtoberhaupt dazu als Zwischenergebnis mit.
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