Mit Handstand nach Röttenbach

Caitlin Garban vom TuS Hirschau zeigte eine perfekte Übung am Boden. Bild: hfz
Lokales
Hirschau
15.10.2014
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Flick-Flack-Salto am Boden, Riesenfelgaufschwung am Stufenbarren, Überschläge am Sprungtisch - zwei Riegen der Turnerinnen des TuS Hirschau lösten in Erbendorf mit souveränen Leistungen das Ticket zum Regionalentscheid. Aber ein Verein war noch besser.

Turnerinnen der TG Tirschenreuth, DJK Windischeschenbach, TuS Mitterteich, TSG Ebnath, TV Amberg, TuS Rosenberg, TSV Erbendorf und des TuS Hirschau traten am Sonntag zum Gaumannschaftsentscheid in Erbendorf an. Geturnt wurde in fünf Wettkampfklassen, die jeweils zwei besten Teams lösten das Ticket zu Regionalentscheid am 8. November in Röttenbach.

Die Hirschauer Trainer Simone und Frank Neef waren sehr zufrieden mit ihren Schützlingen, zwei der drei Riegen schafften die Qualifikation auf Rang zwei. Der Sieg ging in sämtlichen Wertungsklassen an die TG Tirschenreuth.

Überzeugend am Boden

Die Hirschauer Riege mit Judith Wild, Katharina Hofmann, Eva Pichl, Luisa Meyer und Julia Dennerlein musste bereits am frühen Morgen an die Geräte. Am Boden überzeugten alle Mädchen. Luisa Meyer turnte den Flick-Flack-Salto sehr souverän. Am zweiten Gerät, dem Sprungtisch, gelang Judith Wild ein perfekter Handstützüberschlag über den 1,25 m hohen Sprungtisch, auch die übrigen Teammitglieder turnten stark.

Kraft und Konzentration

Kraftreserven waren dann am Stufenbarren gefordert, bei Kippaufgängen und Riesenfelgaufschwüngen setzte die Riege ihre konstante Leistung fort. Konzentration war dann am nur zehn Zentimeter breiten Schwebebalken gefragt, Handstand und Rad galt es zu meistern. Trotz zweier unfreiwilliger Abgänge erturnte das Team hinter Tirschenreuth den zweiten Platz und schaffte die Qualifikation.

Die Riege mit Jasmin Böller, Milena Karg, Caitlin Garban, Quincy Lazo und Lillian Kenna startete ebenfalls mit einer souveränen Leistung am Boden. Die Überschläge und Flick Flacks gelangen gut und man hatte sich eine gute Ausgangsposition geschaffen.

Am Sprungtisch zeigten die Turnerinnen Überschläge, oder am Bock die Hocke. Ein Sturz am Stufenbarren von Quincy sorgte für Aufregung aber das Team konnte auch hier noch punkten. Schwebebalken als letztes Gerät verlangte nochmal höchste Konzentration um aufs Treppchen zu kommen was dem Team dann auch gelang und sich diese Mannschaft ebenfalls als Vize für den Regionalentscheid qualifizierte.
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