Motor der Freundschaft zwischen zwei Gesangsvereinen, Albert Endreß, ist tot
Echten Sängerfreund verloren

Lokales
Hirschau
17.08.2015
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Es ist nicht einmal acht Wochen her, dass der Gesangverein 1860 Hirschau beim 175-Jährigen des Gesangvereins 1840 Liederkranz Hirschau-Tübingen dabei war. Zum Jubelverein bestehen seit 30 Jahren freundschaftliche Beziehungen. Geknüpft wurden sie vom damaligen Vorsitzenden Anton Luber und seinem Amtskollegen Albert Endreß aus Hirschau-Tübingen.

Meilenstein unter Freunden

Die freundschaftliche Beziehung wird jetzt überschattet vom Tod des Ehrenvorsitzenden Albert Endreß . Er starb in der ersten Stunde nach seinem 75. Geburtstag. Vorsitzendem Renee Ehringer-Hoffmann und Ehrenvorsitzendem Günter Übelacker ist es eine große Verpflichtung, dem langjährigen Sängerfreund die letzte Ehre zu erweisen.

Endreß' Beliebtheit spiegelte sich in der großen Beteiligung am Begräbnis wider. Der Vorsitzende des Gesangvereins Liederkranz, Ernst-Moritz Friedrichs, bezeichnete ihn als den guten Geist und das Gewissen sowie unermüdlichen Motivator des Chores.

Das Knüpfen der Freundschaftsbande zum oberpfälzischen Hirschau sieht Friedrichs als "Meilenstein in der Vorstandstätigkeit von Albert Endreß". Hirschaus Ehrenvorsitzender Günter Übelacker zollte dem Verstorbenen in seiner Rede ebenfalls großen Dank. Er verwies unter anderem auf die schönen Stunden, die man beim 175-Jährigen miteinander verbringen durfte.

Endgültiger Abschied

Diese habe man gesanglich mit dem Lied "Wenn Freunde auseinandergehen" beschlossen. Jetzt sei der Abschied endgültig. Übelacker versicherte, dass man im oberpfälzischen Hirschau bei einem gesanglich umrahmten Gottesdienst des plötzlich verstorbenen Sängerfreunds Albert Endreß in großer Wertschätzung gedenken werde .
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