Nachzahlung für Lebendigen Adventskalender verlangt
Befremdet über Gema

Lokales
Hirschau
04.02.2015
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Beim 14. Lebendigen Adventskalender öffneten sich an 23 Dezember-Abenden in den Schaufenstern Adventstürchen. Mit dabei war täglich eine Spendenbox. Deren Inhalt war für den Verein Herzkind bestimmt. Da die Fensterlgänger spendenfreudig waren, konnte an Ursula Weiherer, Ansprechpartnerin der Herzkind-Kontaktgruppe Cham-Schwandorf, ein 1000-Euro-Scheck überreicht werden. 750 Euro stammten aus der Spendenbox, 200 Euro vom Erlös des Glühweinverkaufs beim ProFeel-Abend und der Rest aus der Kasse des Heimat- und Trachtenvereins.

Vor der Spendenübergabe zog Gewerbeverbandsvorsitzender Alfred Härtl Bilanz über die Veranstaltungsreihe. Täglich hatten sich im Schnitt 50 bis 150 Besucher eingefunden. Musikalischer Höhepunkt war der Auftritt des Frauenchors ProFeel mit rund 250 Besuchern. Bei der von der Kolping-Theatergruppe aufgeführten Herbergssuche hatten sich 600 Zuschauer im Schlosshof eingefunden. Härtls Dank galt allen Mitwirkenden.

Befremdet zeigte sich der Gewerbeverbandsvorsitzende darüber, dass man an die Gema für den Lebendigen Adventskalender 2013 einen hohen Betrag an Gebühren nachzahlen musste. Obwohl alle Mitwirkenden ehrenamtlich und unentgeltlich aufgetreten seien und jedes Jahr ein beachtlicher Betrag für soziale und karitative Einrichtungen gespendet werde, sei man den Veranstaltern nicht groß entgegenzukommen. Daher sei lange Zeit in Frage gestanden, ob man den Adventskalender weiterführen könne. Die Herzkind-Initiative als Spendenempfänger unterstütze Familien, die sonst wenig Hilfe erfahren. Laut Ursula Weiherer widme sich die gemeinnützige Selbsthilfeorganisation der Verbesserung der Betreuung und Beratung herzkranker Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener sowie ihrer Familien.
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