Nicht unterzukriegen: Wie Georg Zach den Ersten Weltkrieg überlebte

Nicht unterzukriegen: Wie Georg Zach den Ersten Weltkrieg überlebte (ll) Der Untergang des Schlachtkreuzers Gneisenau am 8. Dezember 1914 bei den Falkland-Inseln war eine der großen Schiffskatastrophen im Ersten Weltkrieg. Normalerweise hätte dabei auch der Schnaittenbacher Georg Zach sein nasses Grab gefunden - er tat als Heizer Dienst auf der Gneisenau. Doch Zach überlebte, weil er sich einige Wochen davor bei einem Unfall schwer am Bein verletzt hatte und auf einer Südsee-Insel ausgeschifft worden wa
Lokales
Hirschau
02.12.2014
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Der Untergang des Schlachtkreuzers Gneisenau am 8. Dezember 1914 bei den Falkland-Inseln war eine der großen Schiffskatastrophen im Ersten Weltkrieg. Normalerweise hätte dabei auch der Schnaittenbacher Georg Zach sein nasses Grab gefunden - er tat als Heizer Dienst auf der Gneisenau. Doch Zach überlebte, weil er sich einige Wochen davor bei einem Unfall schwer am Bein verletzt hatte und auf einer Südsee-Insel ausgeschifft worden war. Das Bild zeigt Zach (kniend links, mit Spuren der Verletzung am Oberschenkel) mit der Gewichthebermannschaft im japanischen Kriegsgefangenenlager Narashino, wo er über fünf Jahre verbrachte. Zach kam 1920 wieder nach Deutschland zurück und starb 1964 in Hirschau. Dort hat Stadtheimatpfleger Sepp Strobl seine Geschichte ausgiebig recherchiert. Er hält am Dienstag, 9. Dezember, um 19 Uhr im Schlosskeller einen mit vielen Bildern vom Dienst auf der Gneisenau und der Gefangenschaft unterlegten Vortrag über Georg Zach. Repro: Strobl
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