Nur Gotteslob, das reicht nicht

Lokales
Hirschau
09.02.2015
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Eine Neufassung des Standard-Gesang- und Gebetsbuchs der katholischen Pfarreien hat in der Diözese Einzug gehalten. Doch wie steht es um die nötigen kirchenmusikalischen Notensätze für die Instrumentalisten?

Seit Juni 2014 ersetzt in den Pfarreien des Bistums das neue Gotteslob das bisher gebräuchliche Buch aus dem Jahr 1975. Das gilt natürlich auch für die Stadtpfarrei Mariä Himmelfahrt. Für die Gemeinde ist es seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit, dass der Musikzug hohe kirchliche Feste wie die Fronleichnamsprozession oder an Allerheiligen musikalisch gestaltet oder die Gläubigen vor der Christmette mit Weihnachtsliedern auf den Gottesdienst einstimmt.

Damit der Musikzug diese Aufgabe weiter erfüllen kann, benötigt das Blasorchester das entsprechende Notenmaterial. Das haben die Musiker nun seit vergangener Woche. Am Freitag fand die offizielle Übergabe statt. Vorsitzender Maximilian Stein, Dirigentin Annette Pruy, Schatzmeisterin Erika Weidner und der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB), Werner Stein, trafen sich dazu bei Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann. 600 Euro hat das von Kirchenmusikern und Bläserspezialisten herausgegebene "Bläserbuch zum Gotteslob" gekostet. Diesen Betrag teilen sich je zur Hälfte die Pfarrei und der Musikzug. Die Ausgabe enthält 175 Vorspiele plus dazugehörige Sätze für die Gemeindebegleitung. Dirigentin Annette Pruy erläuterte, dass neben einer Partitur jeweils in C- und in B-Stimmung eine außergewöhnliche Vielfalt an Einzelstimmen enthalten ist.

Angeboten werden sämtliche einschlägigen Blasinstrumente sowie verschiedene Stimmungen für Klarinette und Saxofon. Dadurch wird den verschiedenen Besetzungen von Bläserensembles in besonderer Weise Rechnung getragen. Das "Bläserbuch" ist für verschiedene liturgische Feiern, Jubiläen in den Pfarrgemeinden, Bittgänge und Prozessionen bestens geeignet.

Der technische Schwierigkeitsgrad ist auch von ehrenamtlichen kirchlichen Bläserchören zu bewältigen. Bei den Hirschauer Musiker, so Annette Pruy, sei das "Bläserbuch" sehr gut angekommen.
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