Oberpfälzer Frauen-Union tagt in Hirschau - Delegierte bestätigten Barbara Lanzinger als ...
Keine Sterbehilfe, aber mehr Palliativmedizin

Lokales
Hirschau
22.06.2015
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Mit einem Stimmenanteil von 96 Prozent wurde die Amberger Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger (CSU) am Samstag bei der Delegiertenversammlung in Hirschau (Kreis Amberg-Sulzbach) als Bezirksvorsitzende der Frauen-Union (FU) bestätigt. Ihre vier Stellvertreterinnen sind Barbara Haimerl (Cham), Andrea Lang (Neustadt/WN), Dr. Susanne Plank (Schwandorf) und Sylvia Stierstorfer (Regensburg). Barbara Lanzinger meinte, die FU sei stolz auf deutlich steigende Mitgliederzahlen, sei gut in den Parteigremien der CSU vertreten, werde aber alles dran setzen, weitere politische Ämter mit Frauen zu besetzen.

Deutliche Worte fand Lanzinger zu Menschenhandel und Zwangsprostitution, denen einen Riegel vorgeschoben werden müsse. Eine klare Linie vertrat die FU-Bezirksvorsitzende zur Sterbehilfe, die sie grundsätzlich ablehnt. Aktive Sterbehilfe, ärztlich begleiteten Suizid oder organisierte gewerbliche Sterbehilfe seien nicht verhandelbar, jedoch müssten Palliativ- und Hospizmedizin deutlich ausgebaut werden. Der bayerische Finanzstaatssekretär Albert Füracker unterstrich die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen CSU, Frauen-Union, Junger Union und Senioren-Union. Während die FU vor 25 Jahren noch klassisch weibliche Themen besetzte, würden Frauen in der CSU heute überall ihre Meinung einbringen. Die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer forderte mehr Übergangsklassen, um minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen die Eingliederung zu erleichtern.
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