Pilotprojekt von Vorteil

Einen neuen Vorstand wählte der Arbeiterwohlfahrt-Ortsverein Hirschau (von links): Schriftführerin Doris Waldhauser, Revisor Wolfgang Bosser, die Beisitzerinnen Stefanie Klementa und Manuela Rösel, Vorsitzender Günther Amann, Beisitzer Rudi Wild, 2. Vorsitzende Gabi Meindl, Kassenverwalterin Hedi Eber, Beisitzerin Sandra Haberl und Richard Gaßner vom AWO-Kreisverband. Bild: ag
Lokales
Hirschau
05.12.2015
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"In einer Pilotphase führt die Staatsregierung die offene Ganztagsschule im Grundschulbereich ein. Wir sind stolz, als einzige Schule im Landkreis dafür ausgewählt worden zu sein." Dies betonte Vorsitzender Günther Amann bei der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Hirschau der Arbeiterwohlfahrt.

Seit mehr als 15 Jahren organisiere und gestalte die Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Ganztagsangebote an den Schulen in Hirschau und Schnaittenbach als Träger oder Kooperationspartner, betonte Amann in seinem Rechenschaftsbericht bei dem Treffen in den Räumen der Mittagsbetreuung an der Schule.

Das Pilotprojekt biete für die Eltern erhebliche Vorteile: "Sie brauchen für die Betreuung ihrer Kinder keine Beiträge mehr zu bezahlen." Auch für die AWO als Kooperationspartner habe sich die Situation verbessert - die Zuschüsse lägen deutlich höher. Dies ermögliche es, die Gruppen personell noch besser auszustatten.

103 Schüler würden in vier Kurzzeit- und zwei langen Gruppen an fünf Tagen in der Woche flexibel betreut. Dieses für die Eltern bedarfsgerechte Angebot sei durch die gute Zusammenarbeit mit Schule und Stadt möglich, so Amann. Die Stadt als Sachaufwandsträger sei an der Finanzierung mit rund 5000 Euro pro Gruppe beteiligt.

Die Hirschauer und Schnaittenbacher Leiterinnen Gabi Meindl und Agnes Schlosser berichteten aus der Arbeit in ihren Einrichtungen. Im Mittelpunkt stünden eindeutig die Hausaufgaben, bei denen die Schüler unterstützt würden. Aber auch kreative, musische und sportliche Freizeitaktivitäten kämen nicht zu kurz. Dazu gehörten Besuche der Feuerwehr, einer Bäckerei, der Amberger Polizei und als ein Höhepunkt der Hochseilgarten am Monte Kaolino.

Im Namen des AWO-Kreisverbands bedankte sich Richard Gaßner bei den Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit. Er betonte, dass damit ein wichtiger Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zu mehr Chancengerechtigkeit und zur individuellen Förderung der Schüler geleistet werde.

Bei den Neuwahlen wurden Günther Amann als Vorsitzender, Gabi Meindl als Stellvertreterin und Hedi Eber als Kassenverwalterin für weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Für die Schriftführung ist künftig Doris Waldhauser zuständig. Beisitzer sind Sandra Haberl, Stefanie Klementa, Manuela Rösel und Rudolf Wild. Als Kassenrevisoren fungieren Michael Högl und Wolfgang Bosser.

Günther Amann hob hervor, dass die ehrenamtliche Arbeit und die umfangreichen Aufgaben im AWO-Ortsverein nur durch das freundschaftliche Miteinander so erfolgreich bewältigt werden könnten: "Teamgeist, Verlässlichkeit und gute Kooperation sind unsere Stärken."
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