Pokal: Rot Weiß Hirschau verliert knapp gegen Straubing
Glanzlose Perle

Lokales
Hirschau
24.11.2014
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Eine klasse Partie boten die Kegler von Rot-Weiß Hirschau in der zweiten Runde des DKBC-Pokals gegen den hoch favorisierten Erstligisten Donauperle Straubing. Mit dem letzten Wurf gewannen die Niederbayern den Kegelkrimi bei 3:3 Duellen und 3607:3612 Kegel mit 5:3, nachdem die Kaoliner zwei Läufe vor Schluss sich bereits 57 Plus erarbeitet hatten.

Das erste Ziel der Rot-Weißen, die Partie offen zu halten, gelang. Michael Öttl spielte gegen Rupert Atzberger persönlichen Rekord mit 632 Kegeln. Lediglich im zweiten Lauf musste er sich beugen, der Punkt blieb mit 3:1 und 51 Guten im Kaolinpott. Helmut Zetzl hatte es mit Radek Herjhal, dem derzeit besten Akteur der 1. Liga zu tun. Zetzl wehrte sich mit 589 ordentlich, Hejhal war in jedem Lauf einen Tick stärker und punktete ohne Satzverlust mit Spielbestleistung von 647 Kegeln.

Der dritte Wettstreit der Starter sah Bastian Baumer gegen Jens Weinmann zur Halbzeit knapp vorn. Dann zog Weinmann mit starken 169 auf 21 Kegel weg. Baumer glich die Sätze zwar aus, aber beim starken 592:603 bleiben 11 Miese, die Weinmann punkten ließen, hängen.

Rot-Weiß sah seine Chance, zumal mit Hejhal der beste Straubinger mit nur 18 Miesen zur Halbzeit einigermaßen schadlos überstanden war. Mit vereinten Kräften übernahmen die Kaoliner die Regie. Robert Rösch jagte Cosmin Craciun zum Auftakt 30 Kegel ab, Alexander Held holte gegen Manuel Lallinger 38 und auch Daniel Rösch war gegen Robin Parkan zwei im Plus.

Aus 18 Miesen waren 52 Gute geworden. Im nächsten Lauf legte Daniel Rösch mit 171 weitere 16 Plus dazu, die Hirschauer Guten stiegen auf 57, jetzt hieß es halten. Robert Rösch spielte weiter sehr konzentriert punktete bei ausgeglichenen Sätzen gegen Craciun mit super 615:588.

Auch Daniel Rösch holte den Punkt, wenn auch hauchdünn mit 603:602. Allerdings holte Parkan im vorletzten Lauf 19 Kegel auf. Da in diesem Lauf auch Held 24 Miese machte waren die Niederbayern wieder dran.

Manuel Lallinger war es vorbehalten, mit 155:136 im Finale den Kaolinern den Dolchstoß zu versetzen. Mit 590:575 drehte er das Duell gegen Held, der Bundesligist hatte in letzter Sekunde den Spitzenreiter der Bayernliga niedergerungen.

Fassungslos gratulierten die Kaoliner den überglücklichen Niederbayern nach einer Superpartie beider Mannschaften.
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