Punkte bleiben im Pott

Julian Stepan besiegte den Mutterstädter Rainer Perner mit 3:1 Sätzen und 580:551 Holz. Bild: Ziegler
Lokales
Hirschau
15.12.2014
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FAF Hirschau geht als Tabellenzweiter der 2. Kegel-Bundesliga Nord/Mitte in das neue Jahr. Den Grundstein für den 6:2 (3419:3290)-Sieg gegen den KV Mutterstadt legen Vater und Sohn.

Im Startpaar nahm Michael Wehner dem Mutterstädter Bastian Hoert sofort 22 Kegel ab, die dieser im nächsten Lauf auf sechs Miese eindampfte. FAF wechselte. Jürgen Stepan startete mit 130. Da aber Hoert bei 120 stehen blieb, reichte das. Im Finale zog Stepan auf 146 an und holte den Mannschaftspunkt mit 3:1 bei 564:538 Kegel. Auch das Duell seines Sohnes Julian gegen Rainer Perner lief gut. Der Hirschauer hängte Perner in den ersten beiden Läufen mit starken 161 und 158 um 44 Kegel ab und machte mit 139:133 im nächsten Lauf den Punkt vorzeitig klar. Stepan gewann mit 3:1 bei 580:551 Kegel.

In der Mitte schien es so weiter zu gehen. Dominik Benaburger und Milan Blecha gewannen den Auftakt klar. Blecha legte 148 nach und war zur Halbzeit weit vor Michael Deckert, der mit mageren 107 im dritten Durchgang geschlagen war. Der Hirschauer baute die Führung beim 554:478 mächtig aus. Benaburger sah sich ab dem zweiten Lauf einem deutlich verbesserten Damir Dundic gegenüber. Der Lauf endete 145:145 unentschieden.

Dann übernahm der Mutterstädter das Kommando und drehte mit 149 und 155 die Partie. Mit 2,5:1,5 ging der Punkt an die Gäste. FAF lag mit 116 Kegel vorne. Milan Wagner hatte gegen Mutterstadts Besten, Wilfried Klaus, massiv zu kämpfen. Klaus knöpfte Wagner mit 156 und 141 beide Läufe, ab und lag 24 Kegel vorn.

Der Hirschauer gab Gas, legte 147 und 149 nach, glich nach Punkten aus. Da Klaus keine Schwäche zeigte, blieb Wagner 15 Holz im Rückstand, mit 569:584 ging der Punkt an die Gäste. Im zweiten Top-Duell der Partie hatte es Jan Hautmann mit Armin Kuhn zu tun. Der Hirschauer holte die ersten beiden Läufe knapp, setzte sich elf Kegel ab. Zehn davon erkämpfte Kuhn im dritten Lauf zurück. Im Finale war Hautmann mit starken 157:130 deutlich überlegen. Mit 3:1 bei 599:571 blieb der Zähler doch noch klar im Kaolinpott.
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