Rot-Weiss ohne angezogener Handbremse

Lokales
Hirschau
11.12.2015
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Mit einem Spitzenspiel gegen Schweinfurt endete für die Kegler von Rot-Weiss Hirschau die Vorrunde der 2. Bundesliga Nord/Mitte, mit einem Spitzenspiel beginnt auch die Rückrunde: Der Tabellenführer ist am Samstag, 12. Dezember (12 Uhr), zu Gast beim punktgleichen (14:6) Verfolger TSG Kaiserslautern.

Favorit sind die sehr heimstarken Pfälzer, zumal sie erst am vergangenen Samstag das Nachholspiel gegen den Ligafavoriten Schweinfurt auf heimischer Anlage eindrucksvoll gewannen und den zweiten Platz eroberten. Aber auch die Hirschauer bewiesen mit einem eindrucksvollen 8:0-Pokalsieg gegen die SG Partenstein/Rechtenbach, dass sie zu alter Stärke zurückgefunden haben.

Dass die Auswärtsspiele bisher unbeabsichtigt mit angezogener Handbremse absolviert wurden, wurmt die Kaoliner am meisten und sollte Motivation genug sein, um endlich auch auf fremden Bahnen eine ansprechende Leistung abrufen zu können. Auch wenn mit Pascal Kappler (Gesamtschnitt 601,89 Holz) und Christian Klaus (623,67) zwei der stärksten Spieler der Liga bei den Gastgebern am Start sind, gibt sich Rot-Weiss nicht schon im Vorfeld auf. Wenn sie sich bietet, dann wird auch die klitzekleinste Chance genutzt.

Um Kaiserslautern in Bedrängnis bringen zu können, müsste das Ergebnis der Hirschauer weit über der 3600-Holz-Marke liegen, oder gar gegen 3700 gehen. Nicht einfach, doch vielleicht stichelt ja der zu Hause gespielte Bahnrekord von vergangener Woche noch zu bisher nicht erreichten Leistungen an. Das Spiel ist für die Hirschauer ohne Zweifel eine der größten Herausforderungen der Saison.

Der Sieger ist dieser Partie hat den "Platz an der Sonne" sicher, so dass mit einem spannenden Spiel und starken Ergebnissen auf beiden Seiten gerechnet werden kann. Die Stimmung im Lager der Rot-Weissen um Mannschaftsführer Bastian Baumer ist gut und man möchte auf jeden Fall eine gute Leistung auf den scheinbar gut fallenden Bahnen in Kaiserslautern bieten.
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