Rot-Weiß will aufsteigen

Tobias Fleischmann (oben) vom JKC Kümmerbruck gelingt ein siegreicher Wurf. Bild: hfz
Lokales
Hirschau
27.03.2015
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Die Kegler von Rot-Weiß Hirschau fahren zu den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga Nord Mitte - und sie wollen der Meisterschaft in der Bayernliga die Krone aufsetzen. Konkurrenten sind der KSV Liedolsheim und Nibelungen Lorsch II.

Gespielt werden am Samstag, 28. März, in Karlstadt um 10 und 14 Uhr zwei Durchgänge 120 Wurf ohne Punktwertung. Es zählen wie früher nur die gespielten Kegel. Die beiden besten Teams steigen auf. Schafft Rot-Weiß den Sprung in die 2. Liga, kommt es in der nächsten Saison zu Derbys mit FAF Hirschau.

Der KSV Liedolsheim stieg vor zwei Jahren aus der 2. Liga Nord Mitte ab, hat also bereits Bundesligaerfahrung. In diesem Jahr wurden die Liedolsheimer mit 30:2 Punkten überlegen Meister der Rheinland-Pfalz Liga. In Rheinland Pfalz werden noch 200 Kugel ohne Punktwertung gespielt. Beste Akteure des Teams sind Stefan Seitz (966 Auswärtsschnitt), Mathias Michalski (961) und Hermann Lepold (944). Zur Stammformation zählen weiter Erich Smasal (892), Oskar Sellner (887), Dennis Dürr (885), und Richard Wolfschläger (877).

Stärker einzuschätzen ist Nibelungen Lorsch II, deren erste Mannschaft in der 1. Liga eine starke Rolle spielt. Die Reserve stieg vergangenes Jahr aus der 2. Liga Nord/Mitte ab hat also ebenfalls Bundesligaerfahrung. Die Nibelungen wurden mit 32:4 Punkten überlegen Meister der Hessenliga, auch dort werden 200 Kugeln gespielt. Fünf Spieler finden sich in der Ligenrangliste mit respektablen Auswärtsschnitten. Beste Spieler sind Ralph Müller und Michael Straub mit jeweils 973, es folgen Thomas Wesch (935), Michael Schmitt (918) und Marinco Ruzic (896).

Die Auswärtsschnitte von Rot-Weiß sind mit den Gegnern nicht direkt vergleichbar, da in Bayern seit einem Jahr durchgängig 120 Wurf gespielt werden. Daniel Rösch liegt als bester Hirschauer bei 597, es folgen Michael Öttl und Bastian Baumer mit 577, Dieter Held (575), Alexander Held (564) und Robert Rösch (558). Zum Kader in Karlstadt werden auch Spieler der Reserve gehören, da bei Aufstiegsspielen auch Akteure unterer Mannschaften eingesetzt werden dürfen. Rechnet man die Zahlen hoch, so sind Lorsch und Rot-Weiß etwas stärker einzuschätzen als Liedolsheim.

Es wird darauf ankommen, wer mehr Kampfgeist an den Tag legt, sich von den Bahnen am wenigsten beeindrucken lässt. Hier könnte Rot-Weiß ein kleines Plus haben, da man ja während der Saison schon in Karlstadt spielte und die Bahn kennt.
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