Schwimmer nehmen Abschied von Dietrich Rother
Vater der Erfolge

Die 4 x 100-Meter-Rückenstaffel errang bei den deutschen Meisterschaften der Vereine ohne Winterbad 1973 den Vizemeistertitel (von links): Trainer Dietrich Rother, Rudolf Götz, Hans Demmel, Gratulantin Gudrun Storch, Otto Wächter und Horst Kraus. Repro: u
Lokales
Hirschau
16.01.2015
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Die Schwimmabteilung des TuS trauert um ihren ehemaligen Trainer Dietrich Rother. Wie jetzt bekannt wurde, verstarb er am 2. Januar im Alter von 76 Jahren nach langer und schwerer Krankheit. Die Urnenbeisetzung ist heute um 13.30 Uhr auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof in Regensburg. Unter Rother erlebten die Hirschauer Schwimmer von 1969 bis 1978 ihre Glanzzeit. Der größte Erfolg gelang 1973. Der TuS errang auf Landes- und Bundesebene Spitzenplätze in Serie und glänzte auch bei internationalen Wettbewerben.

Größter Triumph ist bis heute der Vizemeistertitel, den die 4 x 100-Meter-Rückenstaffel der Herren bei den deutschen Meisterschaften für Vereine ohne Winterbad 1973 errang. Rother führte als Trainer von 1969 bis 1978 Regie. Dass er von 1968 bis 1978 an der Hirschauer Volksschule als Lehrer tätig war, sollte sich für die Schwimmer als Glücksfall erweisen.

Hatten die Hirschauer bis 1968 nur an Wettkämpfen innerhalb des Bezirks teilgenommen, änderte sich dies sehr rasch nach der Übernahme des Traineramtes durch Rother. Auf seine Initiative hin schlossen sich 1971 die Schwimmabteilungen des TuS Hirschau und des TuS Vilseck zu einer Startgemeinschaft zusammen. Diese Fusion bildete die Basis für die bis heute unübertroffenen Erfolge.
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