Seit 2005 ist die
Etwa 30 Proben bis zur Premiere

In der Vorwoche fiel der Startschuss zu den Proben für das Hirschauer Stückl "Der Glockenkrieg". Bis zur Premierenvorstellung am Freitag, 17. Juli, werden die 69 Darsteller etwa 30 Probenabende zu absolvieren haben. Bild: u
Lokales
Hirschau
15.06.2015
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Festspiellandschaft der Oberpfalz um einen Farbtupfer reicher. Alle zwei Jahre wird im Schlosshof ein "Hirschauer Stückl" aufgeführt. Heuer präsentiert der Festspielverein das Stück "Der Glockenkrieg". Die Premiere steigt am Freitag, 17. Juli.

(u) Für Regisseurin Verena Bauer sowie die 69 Schauspieler hat in der vergangene Woche mit den ersten Proben auf der Bühne die heiße Phase der Vorbereitung begonnen. Festspielvereinsvorsitzender Hans Drexler freute sich, dass das neue Stück konkrete Formen annimmt. Für die Darsteller bedeute dies, dass in den nächsten Wochen ihr abendlicher Freizeitkalender ganz erheblich vom "Glockenkrieg" bestimmt wird. Rund 30 Probenabende werde man bis zur Premiere absolvieren müssen. Ganz besonders gelte dies auch für Verena Bauer, die zum zweiten Mal beim Festspiel-Stückl Regie führt.

"Der Glockenkrieg" sei nicht nur ein bekanntes, sondern auch ein sehr aufwendiges Stück. Da Schnaittenbach dazugekommen ist, habe man die Bühne im Schlosshof vergrößern und um einige Kulissen erweitern müssen. Um alle Szenen und Abläufe optimal üben zu können, habe man schon für die Probenarbeit die komplette Bühne aufgebaut. Dank sagte Drexler den Schneiderinnen. Sie seien seit Wochen mit dem Nähen und Umändern von Kostümen beschäftigt. Es bedürfe einer großen Gemeinschaftsleistung aller Schauspieler, damit "Der Glockenkrieg" zu einem Erfolg wird. Notwendig sei das Engagement aller Schauspieler, egal ob mit oder ohne Sprechrolle, aber auch der Einsatz aller Akteure hinter der Bühne. Rückenstärkung bekam das Festspielteam von Bürgermeister Hermann Falk, der vor seiner Amtszeit schon als Darsteller mitwirkte. Auch beim "Glockenkrieg" spielt Falk eine Rolle. Als ehemaliger Diakon war er geradezu prädestiniert für den Part des Hirschauer Mesners Baltus Nagler. Lob spendete er seinem Bürgermeister-Amtsvorgänger Hans Drexler und dem Festspielverein. Dieser habe sich zu einem herausragenden Kulturträger entwickelt, auf den die Stadt stolz sein könne.

Der Verein habe den Stückln wieder zu Bedeutung verholfen. Falk merkte dazu an, dass sich der Verein nicht nur bei den Festspielen engagiert. Er habe sich auch bei der Wiederbelebung der Kirwa eingebracht.
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