Stets die Sicherheit im Blick

Lokales
Hirschau
14.12.2015
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Schon Kindern die Bedeutung der Regeln auf der Straße beizubringen, ist eines der Hauptziele der Gebietsverkehrswacht. Bei der Jahreshauptversammlung blickte der 430 Mitglieder starke Verein auf das Jahr zurück.

Vorsitzender Hubert Ritz hob besonders die Sicherung der Kreisstraße im Grubenbereich auf Betreiben des Vereins hervor. Er wertete sie als vollen Erfolg. Die Verkehrswacht sei dabei vom Ortssprecher aus Weiher, Karl Hanauer, und von den Einwohnern dieses Ortsteils bestens unterstützt worden.

In seinem Bericht wies der Vorsitzende auch darauf hin. dass sein Verein Schulen und Kindergärten unterstützt habe - zur Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer. "Durch die Beiträge der Mitglieder wird die Arbeit der Gebietsverkehrswacht erst ermöglicht." Ritz informierte, dass momentan 430 Mitglieder dabei sind. Bedauerlich sei, dass neben Sterbefällen auch wieder Kündigungen zu verzeichnen seien. Neuaufnahmen hätten diesen Rückgang nicht ausgleichen können.

Die Verkehrswacht hat auch wieder die Schulen in Hirschau und Schnaittenbach unterstützt, indem sie die Kosten des Lehrmaterials für die Radfahrausbildung und -prüfung im Frühjahr übernommen hat. Außerdem wurden neue Räder für die Verkehrserziehung in den Schulen finanziert.

Auf dem Frühjahrsmarkt in Hirschau hat die Verkehrswacht an einem Stand den toten Winkel thematisiert. Um diese Gefahr zu verdeutlichen, hat die Feuerwehr Hirschau eines ihrer Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Andreas Baale von der Kreisverkehrswacht unterstützte die Aktion als Referent. Hubert Ritz machte bewusst, dass es immer schwieriger werde, Ehrenamtliche als Elternlotsen zu gewinnen.

Der Bericht von Schatzmeister Siegbert Gmey fiel positiv aus. Die Kassenrevisoren Erwin Struck und Willi Lederer bestätigtem ihm einwandfreie Arbeit. Die Vertreterinnen der sieben Kindergärten der Städte Hirschau und Schnaittenbach freuten sich über jeweils einen Scheck in Höhe von 250 Euro für die Verkehrserziehung. Unter dem Punkt Verschiedenes wurden ebenfalls einige Themen aufgegriffen: die Grubensicherung an der Wolfgang-Droßbach-Straße mit einer Leitplanke, der Start der Auffüllarbeiten durch die Kaolinwerke sowie die Anschaffung von Geschwindigkeits-Anzeigegeräten. Thematisiert wurde zudem die Neugestaltung des Marktplatzes Hirschau: Karl Forster fragte nach, ob die Gebietsverkehrswacht hier eingebunden worden sei, was Vorsitzender Hubert Ritz verneinte. Josef Holzer regte an, zur Verbesserung der Sicherheit eine konsequente Überwachung des ruhenden Verkehrs in der Innenstadt einzuführen.
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