Teilnehmer loben Lernerfolg bei Kinaesthetics-Grundkurs
Bewegen statt heben

Als Gewinn für die daheim auf sie wartenden Pflegeaufgaben werteten die Teilnehmer die Kenntnisse, die ihnen die Kinaesthetics-Trainerin Margarete Hirsch (Dritte von rechts) unter dem Motto "Bewegen statt heben" vermittelt hatte. Kinaesthetics, so die übereinstimmende Meinung, sei ein ausgezeichnetes Werkzeug für pflegende Angehörige. Bild: u
Lokales
Hirschau
18.07.2015
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"Bewegen statt heben" - so lautete das Motto eines Kinaesthetics-Grundkurses im Hirschauer BRK-Seniorenheim St. Barbara. Die sieben Teilnehmer waren sich einig: In den 21 Stunden, die sie auf vier Tage verteilt absolviert hatten, hatte ihnen Kursleiterin Margarete Hirsch eine gehörige Portion praktischer Hilfen vermittelt, die ihnen selbst und den Patienten den Pflegealltag leichter machen. Zugleich habe man durch den Austausch von Erfahrungen voneinander profitiert.

Den Kurs hatte die AOVE-Koordinierungsstelle "Alt werden zu Hause" in Zusammenarbeit mit der Barmer Ersatzkasse und dem BRK-Kreisverband angeboten. Die Teilnehmer nannten alle ähnliche Motive für ihre Beteiligung. Entweder waren sie bereits mit der Pflege eines Angehörigen befasst oder sie bereiteten sich darauf vor. Eine Teilnehmerin brachte es so zum Ausdruck: "Mein Vater wird ja nicht mehr fitter."

Zentrales Thema des Lehrgangs war die gezielte Schulung in Sachen schonende und unterstützende Bewegung. Die Teilnehmer lernten, wie sie durch koordinierte Bewegungsabläufe die eigene Belastung vermindern, um nicht selbst zu erkranken, und die Mobilität des Patienten fördernd erhalten können. Erklärtes Ziel war es, die Bewegungen des Pflegenden mit der Mobilität des Pflegebedürftigen zu koordinieren.
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