Tonnenweise Altpapier

Lokales
Hirschau
26.09.2014
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Mit sieben Lastwagen und fünf Traktorgespannen machten sie sich die Helfer am Morgen auf den Weg. Als sie gegen Mittag zurückkehrten, hatten sie in Hirschau und Umgebung fette Beute gemacht.

Die Aktion, die Adolf Wisgickl 1968 startete, ist auch 46 Jahre später noch aktuell: Unter der Regie von Walter Widder und Hartwig Langhammer schwärmten in Hirschau Freiwillige aus, um Altkleider- und Altpapier für einen guten Zweck zu sammeln. Die stolze Zahl von 40 Helfern - darunter nicht nur Kolpingmitglieder, sondern auch viele Jugendliche aus den Reihen der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) und der Ministranten - schwärmten um 8 Uhr mit sieben Lastwagen und fünf Traktorgespannen aus. Sie sammelten nicht nur die an den Straßenrändern bereitgestellten Altwaren im Gebiet der Stadt Hirschau ein. Sie holten sie auch in Freudenberg, Wutschdorf, Lintach, Pursruck, Schwand, Gebenbach, Kainsricht, Atzmannsricht und Großschönbrunn ab und brachten sie zur Verladestelle.

Überall wartete auf die Helfer eine stattliche Menge an Sammelgut. Am späten Vormittag hatte man die Großcontainer mit 16 Tonnen Altpapier gefüllt, einen Lastwagen mit Altkleidern. Nach getaner Arbeit zogen die Organisationsleiter Walter Widder und Hartwig Langhammer im Pfarrheim eine positive Bilanz. Lydia Wisgickl setzte die 46 Jahre währende Tradition fort und bewirtete die Helfer. Sie konnten sich dieses Mal saure Bratwürste schmecken lassen.

Sammelstelle geschlossen

Ein besonderer Dank der Organisatoren galt den Fahrzeugbesitzern. Die Firmen AKW, Gebrüder Dorfner, Brauerei Dorfner, Baugeschäft Sepp Falk, Johannes Dobmeyer, Anton Wittmann und die Stadt Hirschau hatten je einen Lastwagen kostenlos zur Verfügung gestellt, Albert Meindl, Franz Reif, Rupert Stangl, Alfons Rumpler und Richard Wisneth ihre Traktorgespanne.

Viele Helfer sind schon seit Jahrzehnten mit von der Partie. Besonderes Lob ernteten die Jugendlichen, die den freien Samstag für die gute Sache geopfert hatten. Selbstverständlich werde man den Aktionserlös erneut einem sozialen Zweck zuführen. Abschließend wies Walter Widder darauf hin, dass die Sammelstelle an der Wolfgang-Droßbach-Straße vorläufig noch nicht geöffnet werden kann. Der Stadel werde noch einige Zeit vom Eigentümer, dem Obst- und Gartenbauverein genutzt. Die Wiederöffnung werde rechtzeitig bekannt gegeben.
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