Trachtler nehmen viele Eindrücke von Ausflug mit heim
Dresden und Bastei

Lokales
Hirschau
30.10.2015
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Die Bastei ist die älteste und berühmteste Touristenattraktion der Sächsischen Schweiz. Auf dem Basteifelsen bietet sich ein einmaliges Panorama. Diesen unvergesslichen Blick konnten die 28 Teilnehmer am Vereinsausflug des Heimat- und Trachtenvereins im Verlauf ihrer Reise genießen.

Vier Tage lang war die Reisegruppe im Elbsandsteingebirge und in der Oberlausitz unterwegs. Ein Reiseleiter erzählte den Gästen aus der Oberpfalz allerhand über Land und Leute. Schon auf der Hinreise wartete mit dem mehrstündigen Stopp in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden ein Höhepunkt. Tags darauf war die Bastei, einer der markantesten Aussichtspunkte der Sächsischen Schweiz, erstes Ziel. Von dort ging es weiter nach Pirna. Erschaudern ließ so manchen die Auskunft des Fremdenführers, dass zwischen 1940 und 1941 das Schloss Sonnenstein bei einer NS-Euthanasie-Aktion genutzt und 13 720 meist behinderte Menschen getötet wurden. Weiter ging es auf der Elbe per Dampfer zur Festung Königstein.

Nächstes Ziel war Görlitz, die östlichste Stadt Deutschlands unmittelbar an der deutsch-polnischen Grenze. Da Görlitz den Zweiten Weltkrieg fast ohne Zerstörungen überstand, besitzt die Stadt eine der besterhaltenen Altstädte Europas. Ein ganz anderes Bild bot sich auf der polnischen Seite in der Stadt Zgorzelec. Eindrucksvoll war der Besuch in Bautzen, dem politischen und kulturellen Zentrum der sorbischen Minderheit. Letzte Station war auf der Heimreise die einst geteilte Ortschaft Mödlareuth mit Besuch des deutsch-deutschen Museums.
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