Trachtlernachwuchs tritt bei der Hauskirwa im Seniorenheim St. Barbara auf
Riesenapplaus für Schimpftanz

Lokales
Hirschau
23.10.2015
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"O Kirwa, lou niat nou!" Während der Herbstmonate ertönt dieser Schlachtruf in nahezu allen Dörfern und Gemeinden im Landkreis. Dieses Motto war auch Trumpf im Hirschauer BRK-Seniorenheim St. Barbara. Auf Initiative von Heimleiterin Astrid Geitner feierten die Bewohner im kirwamäßig dekorierten Gemeinschaftsraum zusammen mit ihren Angehörigen und den Gästen aus dem Haus Conrad eine zünftige Hauskirwa.

Für die richtige Stimmung sorgten arbeitsteilig der Vorsitzende des Heimat- und Trachtenvereins, Franz Dolles, mit seiner Steirischen sowie die Jugendtanzgruppe und die Trachtenzwergerln des Vereins mit ihren herzigen Tanzauftritten. Dolles heizte mit altbekannten volkstümlichen Volks- und Schunkelliedern die Stimmung an. Die Mädchen und Buben der Jugendgruppe sowie der Zwergerlgruppe wiederum legten unter der Regie von Eva Ries und Kerstin Meyer traditionelle Volkstänze aufs Parkett.

Die Kleinen bewegten sich zunächst zu den Melodien von "Eins, zwei, drei ..." und "Ich bin ein kleiner Esel". Die Großen ließen die Stern- und die Krebspolka folgen. Dann wagten sich noch einmal die Zwergerln mit dem "Hans bleib dou" und der Fingerlpolka aufs Parkett, die die Kleinen Schimpftanz nennen. Die jungen Tänzer genossen den donnernden Applaus, den sie zum Abschluss ihrer Auftritte ernteten.

Astrid Geitner und ihr zum großen Teil ehrenamtliches Betreuungsteam hatten natürlich nicht übersehen, dass zu einer richtigen Kirwa neben Musik und Tanz auch frische Kücheln, die Zenta Bauer buk, und ein Kirwakuchen mit Grießschmiere und Safran gehören. Diese schmeckten den Senioren genauso gut wie ihren jungen Gästen.
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